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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 21.1958

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https://doi.org/10.11588/diglit.43788#0077
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Anhang: Verzeichnis der Funde der Höhensiedlung bei Munzingen

71

Grube 31:
Grubenform: Keine Angaben.
Funde:
Fr 54/293: Fünf glatte und verstrichene Wandscherben.
ohne Nr.: Bruchstein aus Murchisonae-Sandstein (Bruchstück; ausgeschieden).
ohne Nr.: Knochen: 1 Rind; 1 Schwein; 1 unbestimmbar.
ohne Nr.: Großer Knollen aus „Kultursinter“ (ausgeschieden).
Grube 32:
Grubenform: Keine Angaben.
Funde:
Fr 54/294: Kleines S-förmig geschweiftes Gefäßoberteil (Taf. 16, 2). Auf der Leibung Ansatz zu
Knubbe o. dgl. Aus abweichendem, leicht eisenschüssigem Ton. Mü.-Dm. etwa 12 cm.
Fr 54/295: Mehrere zusammengehörige Scherben, darunter ein Bodenstück und ein wohl dazu-
zählender schalenartiger Rand. Aus abstechendem, eisenhaltigem und stark gemager-
tem Ton. Braunschwarz gebrannt.
Fr 54/296: Zwei Randstücke, das eine innen mit leichter Lippenbildung.
Fr 54/297: Einige teilweise zusammengehörige Scherben.
Fr 54/298: Längliches, leicht gebogenes Schieferstück (Taf. 16,1). Stark überschliffen, mit vielen
Kratzspuren, ab- und ausgebrochene Stellen daran. L. 8,4 cm.
ohne Nr.: Knochen: 1 Rind; 1 Schwein.
Grube 33:
Grubenform: Keine Angaben.
Funde:
ohne Nr.: Fünf faustgroße Bruchsteine aus Doggerkalk, durch Feuer verfärbt (ausgeschieden).
Grube 34:
Grubenform: Keine Angaben.
Funde:
Fr 54/299: Unterteile zweier großer flaschenförmiger Gefäße. Das eine mit eingedelltem Boden
und gerauhter Oberfläche (Taf. 19,12), das andere geglättet und viel härter gebrannt
(Taf. 19, 11).
Fr 54/300: Ober- und Unterteil eines großen Kübels (Taf. 19, 9). Mit stark gemagertem Schlick
gerauht und verstrichen. Mü.-Dm. etwa 26 cm.
Fr 54/301: Bruchstück eines ähnlichen Kübels mit senkrecht verstrichener Oberfläche (Taf. 19,10).
Mü.-Dm. etwa 26 cm.
Fr 54/302: Mehrere Randstücke (Taf. 19, 2. 4. 6. 7). Davon (Taf. 19, 2) mit Kalkspat gemagert.
Fr 54/303: Zwei zusammengehörige, innen und außen geglättete Randstücke (Taf. 19, 3). Der
mattglänzenden Glättung und dem feinen rot gebrannten Ton nach vielleicht von
Trichterrandgefäß (?), zu welcher Gattung auch ein anders behandeltes Umbruchstück
gehören könnte.
Fr 54/304: Feine dünnwandige Scherbe mit umgelegtem Rand (Taf. 19, 5). Geglättet. Mit Kalk-
spat gemagert.
Fr 54/305: Unregelmäßiges „Backtellerbruchstück“ mit verdicktem und leicht aufgebogenem
Rand (Taf. 19, 8). Ziegelrot gebrannt.
Fr 54/306: Glatte und rauhe Scherben, Kleinbruch.
Fr 54/307: Meißel aus Röhrenknochen vom Rind (Taf. 19, 1). Arbeitskante nicht abgeschliffen.
L. 9,8 cm.
Fr 54/308: Knochenplättchen, sorgfältig aus einer Rinderrippe herausgeschnitten. Schnittflächen
poliert; einige Striche längs in spitzem Winkel graviert. Abgebrochen. 3,5 cmX2,0 cm.
Fr 54/309: Mahlsteinfragment aus Quarzporphyr. Oberseite durch Feuer stark gefrittet.
10 cm X 10 cm; H. 5,5 cm.
ohne Nr.: Knochen: 13 Rind, meist infantil und juvenil; 4 Schwein; 6 unbestimmbar.
 
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