Gesellschaft für Vervielfältigende Kunst [Editor]
Die Graphischen Künste — 19.1896

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DIE
Graphischen Künste
beginnen im Jahre 1897 ihren zwanzigsten Jahrgang.
Eine Reihe interessanter Aussätze, die sast sämmtlich die moderne Kunst zum Gegenstande
haben, ist sür ihn in Vorbereitung. Erössnen wird den Jahrgang ein Artikel über die von der Gesellschast
im verssossenen Jahre veranstaltete Ausstellung
GRAPHISCHER ORIGINALARBEITEN DER GEGENWART.
Eine grössere Anzahl von Radirungen in Abdrücken von den Platten, welche hervorragende
Künstler beigesteuert haben, wird diesem Heste einen besonders werthvollen Schmuck verleihen. Das
solgende Hest wird dem berühmten englischen Illustrator Walter Crane gewidmet sein. Das weitere
Programm bilden Aussätze über die sranzösische Malerlithographie der Gegenwart, über polnische
Maler und Hans Holbein.
Als regelmässige Beilage zu den Graphischen Künsten erscheinen die Mittheilungen, welche die
Ausgabe haben, über wichtige Erscheinungen und Ereignisse aus dem Bereiche der vervielfältigenden
Künste und der verwandten Gebiete zu orientiren.
Die Abnehmer der Graphischen Künste erhalten als Prämie für das Jahr 1897 //. Leflers Illustra-
tionen zu Andersens Märchen von der Prinzessin und dem Schweinehirt in farbiger
Reproduktion.
Als ausserordentliche Prämie erhalten jene Mitglieder, die der Gesellschast sür vervielsältigende
Kunst seit mindestens füns Jahren angehören, einen grossen von Prosessor Johannes Sonnenleiter
begonnenen und unter dessen Leitung von Doris Raab vollendeten, Kupserstich (61 Centimeter
Bildhöhe) nach
HANS HOLBEINS MADONNA IN DARMSTADT,
der im Jahre 1898 zum vierhundertjährigen Jubiläum Hans Holbeins zur Vertheilung gelangen dürste.



Der Mitglieder-Preis aus die Graphischen Künste beträgt jährlich 15 fl. oder 30 R.-Mark.
Die Luxus-Ausgabe der Graphischen Künste mit Vorzugsdrucken aller dem Verlage der
Gesellschast angehörigen Kunstbeilagen kostet jährlich 50 ss. oder 100 R.-Mark.

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Aus der kaiserlich-Königlichen Hof- und Staatsdruckereiin Wien.
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