Kekulé von Stradonitz, Reinhard [Editor]; Kekulé von Stradonitz, Reinhard [Oth.]
Die antiken Terrakotten (Band II): Die Terracotten von Sicilien — Berlin u.a., 1884

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Medusenköpfe abgebildet mit der Bemerkung S. 119: Deux
masques de tätes de Meduse, eu Zerre cuite. tiries du tn/tsie
de Sj'raeusc. Ich finde über diese beiden Stücke weder in
meinen Aufzeichnungen eine Notiz, noch habe ich eine Er-
innerung an sie, so dass ich nicht im Stande bin zu sagen,
in wie weit diese Abbildungen treu sind. Ebensowenig
von dem Gorgoneion, welches Serradifalco Antichitä dclla
Sicilia V, tS, 6 als im Museum Biscari befindlich abge-
bildet hat.

Ein Medusenhaupt stellt auch ein Bruchstück aus Naxos
dar. Für den jüngeren Typus gibt ein Beispiel eine Form
aus Selinus: siehe oben S. 14.

Fig. SS ist in das Museum zu Palermo aus Lilybaion
gekommen, von M. 0,13 Gesichtslänge, Fig. S9 ohne An-

Fig. S9.

gäbe der Herkunft im Museum Biscari, von etwa M. 0,10
Gesichtslänge.

Fig. 90 und 91, beide aus Naxos (vergl. oben S. 3S),
sind durch Saunas' Schenkung Eigentum des Museums in
Palermo, ebenso wie ein anderes Exemplar von Fig. 90
und das vorhin genannte Bruchstück aus Naxos.

Zu Fig. 90 bemerkt Otto: Alöhc M. 0,19. Von die-
sem Kopf sind zwei Exemplare im Museum; bei dem einen
ist der obere, bei dem andern der untere Teil besser er-

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halten. Ich habe sie in der Zeichnung gegenseitig ergänzt.
Der oberhalb gut erhaltene Kopf besteht aus rotgclbem
Thon, wogegen dem andern die feinere obere gelbliche
Thonmasse ein etwas verschiedenes Aussehen verleiht.

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Bei Fig. 91 beträgt die Entfernung vom Mund bis zum
Haaransatz nach Otto's Messung M. o,oSo.

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Fig. 91.

Fig. 91 bis ist im städtischen Museum in Catania,
etwa M. 0,19 hoch. Der Thon ist innen ziegelrot, aussen
gelblich. Derselben Art gehören an ein Bruchstück im

Museum in Siracusa, ein Stirnziegel im Museum Biscari und
die beiden Stücke, welche Houel IV Taf. CCXXXV, 2, a
aus Akragas und II Taf. CXXXVI als im Museum der
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