Kindler von Knobloch, Julius ; Badische Historische Kommission [Hrsg.]
Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 1): A - Ha — Heidelberg, 1898

Seite: 427
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Gebhard — Gebur.

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Gebou.

1391, todt 1392. 2) Katharina, vermählte von Tottikofen; 3) Katharina (die Vorige?) 1368 Gattin,
1373 Witwe des Konrad Küchlin.

Jacob Geben, 1344 Mönch in Oberried. Henni Katgeben 1383. Heinrich G.,
Ek., 1422, nennt 1413 Konrad von Hagnau seinen Bruder. Herr Jacob Gebe 1435
Kirchherr und Decan zu Logeinheim im Oberelsaß. Anna Gebin 1443 Gattin des
Ek.'s Hanmann Zuende.

Eine Linie des Geschlechts führte den Beinamen Baner (siehe diesen Artikel),
so zuerst 1341 Franz Paner Geben Sigstein, als dessen Söhne Hanmann und
Geben gen. Geben Baner 1395 Urkunden. Heinrich G. und Hanmann G. 1364
Söhne des Geben Baner. Baner Geben, vermählt mit einer Haller, führte 1355
im Schilde eine Muschel. 1406 erscheinen die Gebrüder Hans und Heinrich Baner-
geben, ferner ein Geben Baner, dessen Mutter Ursula von Kippenheim noch 1412
lebt, sowie Agnes Gebenin, Witwe des Anton Baidinger. Die Vettern Heinrich und
Caspar Panergeben 1427 Oesterreichische Lehnsmannen. Peter Baner gen. G. 1453 Lehnsmann, 1470
Amtmann der Herren von Geroldseck. Als Brüder alias Vettern erscheinen: A) Melchior 1465,

Oesterreich. Lehnsmann 1468, f 1500. 14. 6., seine
Gattin Ursula Boeder, 1487, 1503, wurde 1500 Bür-
gerin in Freiburg; wohl seine Töchter waren Barbara
und Margaretha, vermählt an Hans Werner von Flachs-
land, bez. Russ von Reischach. B) Caspar, dessen Witwe
1503 lebt; von seinen Kindern war Jacob Paner gen.
Geben 1495 Vogt zu Kirnberg; seine Witwe Clara von
Beyern war 1520 Gattin des Bastian von Landeck.

Die Geben führten im (r.) gerandeten (g.) Schilde
einen (r.) Schrägrechtsbalken. Als Helmzier führte die
Linie der Schüser ein mit drei Federbüscheln bestecktes
Hörn mit Schnur, Heinrich Geben 1413 auf einem
Kissen mit Quasten einen muschelförmigen Federbusch
(oder eine Muschel), der R. Stephan 1351 eine Kugel.
Johannes Geben, ein Schuster in Freiburg, und
dessen Schwester Gisela Gebenin, Bürgerin in Freiburg,
welche 1343 an die dortige Münsterpfarrei vergabte,
waren wohl unebenbürtige Sprossen des adeligen Ge-
schlechtes.

In Villingen erscheint 1315 als Bürgerin die
Gebenin.
Gebhard. Hans Gebhart gen. Gensschopf sagte 1430 der Stadt Konstanz wegen des Herzogs von
Urslingen ab.

Gebier. Joseph G. von Meersburg 1417.
Gebolshuser. Ulricus dct. G. 1288 Z. Urk. Kl. Salem.

Gebse. Sebastian Gebze, civis Constant., 1314. Jeckli Gebs, verkaufte 1357 nebst seiner Haus-
frau Anna, Tochter des Cüntzi Wechssler, und seinen Kindern Jöselin und Elsi eine Gülte in Freiburg.
Henni Gepsse, 1367 Bürger, Henni Gebs 1391 des Gerichts in Freiburg.

von Gebsenstein. G. eine ehemalige Burg im Hegau, Gemarkung Hilzingen, welche Graf Man-
gold von Fellenburg 1275 den von Randeck verkaufte und von der sich die Gebzer v. G., Gutthäter
des Barfüßerklosters in Schaff hausen, schrieben. Dna. Gertrudis de Gebenzinstein besaß 1253 ein Haus
in Schaffhausen. Gerungus de Gebinzinstain 1267. Von seinen Söhnen kauften Martinus und Gerungus
von Gepsenstain 1289 vom Grafen Manpold von Neuenbürg Güter in Barzenhain
und Hilzingen, welche sie sammt ihrem f Bruder Wilhelm bisher von ihm zu Lehen
getragen hatten. Bruder Berchtold von Gebzenstain 1282, Landcomthur der Balley
Elsaß und Burgund 1287, 1288. Johannes von Gepsenstayn 1305. Katharina von
Gepzenstain 1308, 1310 Aebtissin des Klosters Paradies.

Gebnr. Adelsgeschlecht in Freiburg. Johannes dct. G., civis Friburgensis
1299. Wohl seine Söhne sind die Gebrüder: a) Johannes Gebure,, 1303, im Rathe
1308, 1315, todt 1342; uxor: Elisabeth Kotz, 1351, 1365, todt 1379; Kinder:
«) Adelheid, Nonne in Wonnenthal, 1335, 1342. ß) Catharina, 1363, 1365; Ge-
mahl: Hanemann von Hornberg, Ek. 1363, 1368, R. 1379, 1394, todt 1413. ?) Eli-
sabeth oder Else, 1363, 1364; Gemahl Hesse Schnewlin im Hofe, R. 1365. b) Berthold oder Bertschin

Geben.

Geben.

Gebnr.
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