Lanckoroński, Karl [Hrsg.]
Städte Pamphyliens und Pisidiens (Band 2): Pisidien — Wien, 1892

Seite: 172
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gruppiert. Statt des hochstehenden Steinsarges ist das Grabloch wie anderswo öfters in den
Felsboden eingeschnitten; der Deckel rundlich gewölbt oder in Form eines regulären Ziegel-
daches; mitunter fast glatt. Auch aus zusammengesetzten Steinen hergestellte Gräber finden
sich. Der einzige aus Quadern gefügte Grabbau, nicht ein Felsgrab, der sich einigermaassen
erhalten hat, ist der bei Z unten am Beginn des rampenartigen Aufganges stehende, welcher
sich rückwärts an die Felswand lehnt, seine Front dem Vorbeigehenden zukehrt. Es war,
wie Fig. 142 zeigt, ein Prostylos (doch fehlen die Säulen und das Gebälk des Pronaos) mit
Gewinden am Fries. Das Innere ist ausgeraubt und die Vorhalle weggebrochen.

Fig. 142. Grabhaus.
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