Lanckoroński, Karl
Künstler und Kunsthistoriker: einiges über Wiener und andere Museen von einem alten Kunstliebhaber — Wien, 1924

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• Was willst Du, daß von Deiner
Gesinnung

M=in dir nach ins Ewige sende ?«
Er gehörte zu keiner Innung,
blieb Liebhaber bis ans Ende.

GOETHE.

»Seien Sie'nur nicht allzu eifrig.«

THLLEYRHND
zu einem angehenden
Diplomaten.

I.

Dem Stabreim »Künstler und Kunstbistori*
ker« konnte man in jüngster Zeit wiederholt
in Wiener Tagesblättern als Aufschrift von
mehr oder minder heftigen, mehr oder
minder persönlich orientierten Polemiken
begegnen bei Gelegenheit von Neuerwer*
bungen und Tauschaktionen, welche die
Wiener öffentlichen Kunstsammlungen be-
trafen.

Durch den vor 6 Jahren erfolgten Umsturz
sind die ehemals kaiserlichen Sammlungen
und die nach ihrem Gründer, dem Herzog
Albrecbt von Sachsen--Teschen, Albertina ge-
nannte, zuletzt dem Erzherzog Friedrich
gehörige, graphische und Handzeichnungem
Sammlung Staatseigentum geworden und
werden von staatlichen Behörden verwaltet,
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