Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus <Berlin> [Editor]
Gemälde alter Meister des 16. bis 18. Jahrhunderts: aus dem Nachlass des Freiherrn von Stumm und Beiträge aus anderem Besitz ; dabei Werke von: P. P. Rubens, P. Breughel d. J. ... ; Versteigerung: 22. November 1921 (Katalog Nr. 1875) — Berlin, 1921

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VERKAUFS-BEDINGUNGEN

1. Die Versteigerung geschieht gegen sofortige Zahlung in
Deutscher Reichswährung. Das Eigentum geht erst mit der
Zahlung des Kaufpreises, die Gefahr bereits mit dem Zuschlag
auf den Käufer über.

2. Die Gegenstände werden in dem Zustande versteigert, in
welchem sie sich im Augenblicke des Zuschlages befinden,
und kann nach erfolgtem Zuschlag keinerlei Reklamation
berücksichtigt werden. Die im Katalog enthaltenen Angaben
und Beschreibungen der zum Verkauf gestellten Gegenstände
werden nicht gewährleistet. Erhebliche Beschädigungen sind
angegeben, soweit sie bei der Katalogisierung bemerkt wurden.
Die Nichtangabe verbürgt aber keinesfalls das Nichtvorhanden-
sein einer Beschädigung.

3. Angegebene Maße verstehen sich bei Gemälden ohne Rahmen.

4. Gesteigert wird mindestens um 1 Mk., über 100 Mk. um 5 Mk.
Von der Reihenfolge wird nur ausnahmsweise abgewichen.

5. Zur Zuschlagssumme wird ein Aufgeld von 10°/o
vom Käufer erhoben.

6. Bei Streitigkeiten über den Zuschlag wird der betreffende
Gegenstand noch einmal ausgeboten.

7. Wenn zwei oder mehrere Personen zugleich ein und dasselbe
Gebot abgeben, entscheidet das Los. (Ges. v. 10. Juli 1902.)

8. Ausschließlicher Gerichtsstand: Amts- oder Landgericht I, Berlin.

Der Katalog enthält nur Gegenstände aus fremdem

Besitz.

Rudolph Lepkes Kunst-Auctions-Haus

Telegramm-Adresse: Kunstatiction Lepke Berlin

Kunsthändlern kann die gesetzliche Vergütung
auf luxussteuerpflichtige Gegenstände nur gewährt
werden, wenn die neue Händlerbescheinigung für
das Jahr 19S1 spätestens bei Erteilung des ersten
Zuschlags im Original vorgelegt wird.
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