Universitätsbibliothek Heidelberg [Editor]; Miller, Matthias [Oth.]; Zimmermann, Karin [Oth.]
Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 304 - 495) — Wiesbaden, 2007

Page: 576
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Cod. Pal. germ. 489

eingegossenn vnd der vatter Inn gebern vnnd ertzeneienn die Matery zu empfahenn die
Verstenndnusse<. Soliches alles als Aristotiles Spricht In dem erstenn Buch von dem Him-
mell... 141 1 die Selle wirdt inn der Schöpffung eingegossenn vnd Inn dem ein giessenn wirdt
sie Im geschöpff. Text (in der Hs. in abweichender Auswahl und Reihenfolge): Kruse, s.
Lit., S. 349-369. Text u.a. auch Cod. Pal. germ. 480, 195 v-204 v, zum Text s.d. (mit Lit.).

5. 141 ‘—142 r VIER FRAGEN. IN dem Namenn der Heilligenn vngetailltenn Dreyfelltig-
keit... Hie hehenn sie an die Verhalltung der Meisterlichenn Naturlichenn fra-
genn ... vonn dem Mennschenn vnnd allen seinenn Gliedern ... aus Latein gemacht zu
deutsch grundlich sollenn getzogen werdenn. >Warumb habenn die Frauenn vnnd die
Mann Berth vmb die Scham<. ... 141 v >V/arumb wechst Haar den die am Galgen han-
gen<. ... >V/arumb seinn die Mennschenn an dem Haupt offter Kranckh dann an Ann-
dernn Gliedernn<. ... >VZarumb habenn die Frauenn mer wee ann dem haupt dann die
Mann<. ... 142 r das sie schir nicht starckh werdenn. >Finis Laus Deo Anno 66. Mense Sept.
[September 1566]<. Nicht aus den pseudaristotelischen Troblemata’. Text u.a. auch Cod.
Pal. germ. 480, 204 v-206‘ (dort drei Fragen). Die letzten drei Texte auch in Wien ÖNB
cod. 11168 [Med. 99], 150 r—164 1 (s.o. Herkunft). - 142 v leer.

6. 143 r—174 1 PS.-ARISTOTELES, PROBLEMATA, dt. (144 Fragen). >Problemata Ari-
stotelis. Maincherley zweiffellhafftige Fragenn gruntliche erortterung vnnd aufflesung des
Hochberumbtenn Aristotelis vnnd vill annderer bewertenn Naturerkundiger Fast nutzlich
vnnd kurtzweillig allerley furgebrachte fragenn aigenntlich vnnd scheinbarlich zu ent-
scheidenn etc.<. 143 v >Vonn Dem Mennschenn<. >Das Erste Fragstuckh<. >V/arumb hatt
der Mennsche vnther allenn thiern seinn Angesicht Alleine gegenn dem himmell erha-
benn<. Darauff V/irth auff vierley weisse geanntwortt... 173 v >VZarumb duncket vill
mennschen die Philosophi vnnd Lehr der Weißheit Wunderlich vnnd Göttlich dinng sein<.
Darumb Dieweil die Ertzeney des Leibs erhalten ist... 174' Das nach meinung des Senece
die Philosophi allein denn Mennschenn frey machet vnnd behellt, etc. >Ende Dises
Buech<. Die Fragen behandeln u.a. die Bereiche Haare, Kopf, Augen, Nase, Ohren, Mund,
Zähne, Zunge, Rachen, Hals, Schultern/Arme, Hände, Nägel, Brust, Brüste, Rücken und
Rückenmark, Blutfluß, Herz, Galle, Milz und Empfängnis. Text u.a. auch in München
BSB Cgm 4876, 230 -337' (Kat. München, BSB 5,7, S. 395); Wien ÖNB cod. 11168 [Med. 99],
166 r—201 v (s.o. Herkunft). Zum Text vgl. Volker Honemann, in: VL 2 1 (1978), Sp. 436-
450, bes. Sp. 440. - 174 v-238 v leer.

Hs. u.a. erwähnt bei Keil, S. 263.

KZ

Cod. Pal. germ. 489
Farb- und Tintenrezepte

Papier • 282 Bll. • 15 x 10 • Amberg • 1563

Lagen: L' (mit Spiegel) + 2 IlN (mit Bll. 2 :\ 7a ::-7c :' L) + IV 15 + V 25 + IV 33 + III 39 + 2 41 + 7 IV 96a> + V 106 + 2 IV 122 +
III 128 + 3 IV 149c* (mit Bll. 149a ::--149b“-) + 2 V 169 + 2 VI 193 + IV 201 + V 211 + 7 IV 267 + III 273* + I 274’ (mit Spiegel).
Regelmäßige Kustoden, Metallstift: A-Mm; Z-Mm, vermutlich erst nach der Bindung angebracht, vgl. Bindefeh-

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