Kalning, Pamela; Miller, Matthias; Zimmermann, Karin; Universitätsbibliothek Heidelberg [Editor]
Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 496 - 670): bearb. von Pamela Kalning, Matthias Miller und Karin Zimmermann ... — Wiesbaden, 2014

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Cod. Pal. germ. 581

13,5; 17-19 Zeilen. Deutsche Kursive des 16. Jhs. Korrekturen derselben Hand am Rand. Gebrauchsspuren.
Brauner Pappband des 19. Jhs., Rücken eckiges Signaturschild mit blauem Rand, modern: Pal. Germ. 580.

Herkunft: Lokalisierung nach der Schreibsprache, Datierung nach Wasserzeichenbefund.

Schreibsprache: rheinhessisch.

Literatur: Wille, S. 80; nicht bei Wilken; Digitalisat: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/cpg580.

l r-34 v KOCHBUCH.

(1. l r-3 r) 10 Sülzen - (2. 3 r-4 v, 25 r-28 v, 31 r-34 v, 13 r) 24 Rezepte mit Fleisch, Geflügel und
Fisch - (3. 13 r/v) 5 Obstrezepte. - (4. 13 v—15 v) 6 Pastetenrezepte. - (5. 15 v-18 v) 8 'Torten’,
überwiegend süß, und ein Milchkopfrezept. - (6. 18 v-24 v, 5 r/v) 21 verschiedene Rezepte,
darunter 2 Rezepte mit Aal (19 r), 7 verschiedene Muse, 2 Rezepte für Marzipan und
>Jutten hudt machen<. (20 r). - (7. 5 V-7 V) Fladen und Gebackenes, 8 Rezepte. - (8. 7 V-9 V)
Muse, 8 Rezepte, dazwischen ein Gehackes. - (9. 10 r—11 v) Gebackenes, 7 Rezepte. - (10.
ll v) Schnecken, 1 Rezept. (ll v) - (11. 1 l v—12 v, 29 r-30 r) Hecht, 5 Rezepte. - (12. 29 r-30 r) 3
verschiedene Rezepte, darunter: (29 r) >Latwerg vor den stain<. - 30 v, 30a ::', 30b ::' leer.

PK

Cod. Pal. germ. 581

Probierbuch

Papier • 76 Bll. • 22,5 x 16 ■ Tirol (?) ■ um 1530

Lagen: II 4 + 9 IV 72. Vorne und hinten je ein modernes Vorsatzbl., ungezählt, Spiegel ebenfalls modern.
Kustoden (am linken oberen Blattrand): 1-9. Foliierung des 17. Jhs.: 1-72, Bll. 1*-4 X~ mit moderner Zählung.
Wz.: Ochsenkopf mit Stange (Bll. 1*—4*), Piccard, WZK, Nr. 58.240 (Coburg 1549); Marke im Wappenschild
(Bll. 1-72), Piccard, WZK, Nr. 21.660 (Linz 1529, weitere weitgehend identische in Südwestdeutschland und
Österreich zwischen 1519 und 1536). Schriftraum (links durch Knicke begrenzt): 17-18,5 x 12-13; 17-19 Zeilen.
Deutsche Kursive des 16. Jhs. von einer Hand. 64 r Skizze eines Ofens. Benutzungsspuren. Brauner Pappband
des 19. Jhs., eckiges Signaturschild, modern: 581; rundes Signaturschild, modern: Pal. Germ. 581.

Herkunft: l* r am Rand mit Bleistift Fuggersignatur: P 232 N°. 18. l* r oben Capsanummer: C. 76. Darunter
römische Signatur: 581 P. Unten 838, darunter 581.

Schreibsprache: südbairisch.

Literatur: Wille, S. 80; Wilken, S. 509; Digitalisat: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/cpg581.

1 r—72 r PROBIERBUCH. Item in disem huech Ist hegriffen, waher alle herg vnd felssen,
auch war auf alle metal gehorn vnd Iren vrsprung hahen, der gleychen wie man allerlay
ertzt Im grossen feur auff das nutzlichest prohiern schmeltzen vnd arhaiten sol... (1. 2 r-8 v)
Entstehung der Erde und der Metalle. Man findt durch naturlich maister als got Im
anfang heschaffen hat dz ertnch da sey es sinwel gewesen ... 8 V... also geplest worden. - (2.
9 r-14 r) Von den sieben Metallen. Es spricht auch maister Alhertus das alle metal sein
worden naturlich In den verhorgnen gefessen des ertrichs durch wirckhung des himels,

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