Miller, Matthias; Zimmermann, Karin; Kalning, Pamela; Universitätsbibliothek Heidelberg
Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 671-848) — Wiesbaden, 2016

Page: 606
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Cod. Pal. germ. 843 (in vier Bänden)
1. 3-7r ALCHEMISTISCHE REZEPTE. 7 Rezepte für die Bearbeitung von Silber und
Gold. >Hienach volgen Ettliche Stuckh Alkomej [?] Scheidwasser vnnd dergleichen<. >So
du ein golt schaid wasser wilt machenn<. So nym ... 7T... geytt dem goltt ein schonnen färb
probatum<.
2. 10v TABELLE MIT ALCHEMISTISCHEN ZEICHEN. >Die Alchimistischen karac-
ter<.
3. 10v GLOSSAR, lat./dt. >Etliche verlateinde Aichamistisehe wort<. Calx. Ist pülfer...
4. 1 lr—45r ALCHEMISTISCHE REZEPTE. 53 Rezepte, darunter: (16v) >Der Stain phar
oder dz Öll Mercury<. (3 lr—35r) >Ain Experiment Vnnd Medicin zu Menschlichenn vnd
Metallischen Corpern Dienlich<. Item Nim den Lapidem ... 35r ... vnnd thu den armen
gutzs etc. (39r-41v) >Ein sehens Rübiüm zu machen<. 6 Rezepte.
Als Rezeptzuträger, Probanden und Gewährsleute werden genannt: der Kanzler (1 lr);
Hans Wieser zu Buchenegg (23r); Stoppel (28v); Mose Jude (28v); ein Landser aus Öster-
reich (43r). - lv, 2*r/v, 7v-10r, 14v, 18v-22v, 42r/v, 45v-48v leer. Darin eingeschoben:
(39ar) Zutatenliste: weznstewn denn Rotenn ... Alexandrinam. - 39av leer.
l/III.
Frater Ulmannus: Buch der Heiligen Dreifaltigkeit
Papier • 12 Bll. • 32,7 x 21 • Augsburg (?) • um 1575
Lage: VI12. Zeitgenössische Foliierung: 1-12. Wz.: Türme, im Sockel m (ähnlich in Cod. Pal. germ. 500 und 745),
Piccard 3, VIII/M77 (Ansbach u.a. 1573-1575). Schriftraum (links und rechts durchKnicke begrenzt): 22,5-23
x 10,2-10,8; 36 Zeilen. Deutsche Kursive, 2. Hälfte 16. Jh. von einer Hand, Überschriften in Auszeichnungs-
schrift. lr/v, 3V rundum lateinische Glossen in schwarzer Tinte, rot unterstrichen; Bll. 3v-6r, IT, 12r/v lat. Glossen
in roter Tinte von derselben Hand (?). Regelmäßig Raum für Bebilderung.
Herkunft: Datierung nach Wasserzeichen und Schrift (um 1575); Lokalisierung nach der Schreibsprache.
Schreibsprache: ostschwäbisch.
Literatur: Herwig Buntz, Das Buch von der Heiligen Dreifaltigkeit, in: ZfdA 101 (1972), S. 150-160, hier S. 153.
KDIHM1,S. 33.
lr—12r FRATER ULMANNUS, BUCH DER HEILIGEN DREIFALTIGKEIT (Aus-
zug). >Liber Trinitatis fratris Almanni Ordinis minoris philosophi optimi. Idest opus Lapi-
dis phisici Trivm Ordinvm<. >Dis Buech ist kein Neuer glaub, Es ist ein grosse erkentnus
gottes vnnd seiner gebenedeiten mutter<. Von meines meisters wegen, wer mir gefraget ist
... 12v ... Sonne, vollmacht ist sie die Maria. >Sequitur descriptio Domus planetarum et
eorum signa<. Zu Verfasser, Text und weiterer Überlieferung vgl. Buntz, s.o. Lit. und
Joachim Telle, in: VL2 11 (2004), Sp. 1.573-1.580; weitere Lit. s.d.

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