Minst, Karl Josef [Übers.]
Lorscher Codex: deutsch ; Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch (Band 3): Schenkungsurkunden Nr. 819 - 1999, Wormsgau — Lorsch, 1970

Seite: 344
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Verwaltung der ehrwürdige Abt Gundeland innehat. Ich schenke alles, was ich in pago
worma.t(iensi = im Wormsgau), in der

Hagenheimer marca (Gemarkung Hahnheim/Selz w. Oppenheim'R.) besitze, seien es
nun Hofreiten, Felder oder Weinberge. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen in
monasterio launsh.(amensi = im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.

URKUNDE 1928 (1. Mai 808 — Reg. 2981)

Schenkung des Willinand im gleichen Weiler unter König Karl und Abt Adalung

In Gottes Namen machen wir, Willinant und meine Schwester Mama, eine Schenkung
an den Hl. 'N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, in dem der ehrwürdige
Adalung als Abt waltet. Wir übergeben alles, was wir in pago wormatf zmsz — im Worms-
gau), in der

Hagenheimer marca (Gemarkung Hahnheim/Selz w. Oppenheim/R.) an Hofreiten,
Weinbergen, bepflanzten und unbepflanzten Ländereien besitzen. Alles soll Eigentum
(des Beschenkten) für ewige Zeiten bleiben. Geschlossen und gefertigt. Geschehen in mona-
sterio la,urish( amensi = im Lorscher Kloster) am 1. Mai im 40. Jahr (808) des Königs Karl.

URKUNDE 1929 (17. Juni 797 — Reg. 2592)
Schenkung der Uoda in demselben Weiler unter König Karl und Abt Richbod

Im Namen Gottes will ich, Uoda (Voda), meinem Seelenheil dienen. Aus diesem
Grunde errichte ich eine wohltätige Stiftung zugunsten des Hl. ~N(azarius), dessen Leib im
Lorscher Kloster ruht, das vom ehrwürdigen Abt Richbodo geleitet wird. Ich schenke alles,
was ich in pago wormatfiensi = im Wormsgau), in der

Hagenheimer marca (Gemarkung Hahnheim/Selz w. Oppenheim/R.) habe: Hofreiten,
Weinberge, Huben, Pflanzland und Brachland. Dies alles sei (des Heiligen) Eigentum für
alle Zukunft. Vertragsabschluß. Geschehen in monasterio \zuvis)x(amensi — im Lorscher
Kloster) am 17. Juni im 29. Jahr (797) des Königs Karl.

URKUNDE 1930 (27. Februar 782 — Reg. 1680a)

Schenkung des Hunold ebenda unter König Karl und Abt Helmerich

Im Namen Gottes machen wir, Hunolt und Gozdrat (Gemahlin des Waldo? — Urk.
Nr. 1926), eine Vergabung. Sie gelte dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im
Lorscher Kloster ruht, das vom ehrwürdigen Abt Helmerich betreut wird. Wir schenken
als ewiges Eigentum in pago wormatf iensi — im Wormsgau), in

Hagenheim (Hahnheim/Selz w. Oppenheim!R.) einen Morgen Land, ferner in der
Cuningesheimer marca (Gemarkung Köngernheim s. Hahnheim) ebenfalls einen Mor-
gen Land. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen in monasterio \zviv(isha-
mensi = im Lorscher Kloster) am 27. Februar im 14. Jahr (782) des Königs Karl.

URKUNDE 1931 (4. August 767? — Reg. 352)

Schenkung des Rotbert unter König Pipin und Abt Gundeland

In Christi Namen, am 4. August im 11. Jahr (763; richtig vielleicht: 15. Jahr — 767)
des Königs Pippin entrichte ich, Rotbert, eine fromme Spende. Sie sei dargebracht dem
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