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— 162 —

Von seinen IVerken * *) sichert ibni ein dauerndes Andenken das Bildniß
des knienden Raisers Aiarimilians I. auf defsen Bkausoleum zu ))nnsbruch
welches nach seiner eigenen versicherung von ihm nach der gegebenen
Zeichnung „bossirt und zum Guß von wachs gericht" worden ist.**)

Bkit Adam Lolin erlosch in Innsbruck das Lolin'sche Geschlecht, dessen
Name in so vielen und so bervorragendeii Merken deutscher Nenaissance
verewigt erscheint.

Bemerkmig des Todtenbnches ist jedenfalls nnrichtig. Abraham Tolin war, wie schon
seine Bittschrift von IS2Z beweist, weder ein tiofdiener, noch sonst mit einer Provision
bedacht.) zsqi lNärz ig. „Die erntugendhaft Frau Soxbia Lolinin des ernoesten kunst-
reichen kserrn Abrabani Lolin geweste ksausfrau".

*) Das Innsbrncker Museum bewakrt von ikm ein Relief in lsolz, darstellcnd
Nkaria mit dem ltinde, darüber zwei die Arone kaltende, schwebende Engel, zn böchst
Gott vater. In der geschmacklosen Umrahmnng erblickt man das Lolinische waxpen
und die Iahreszahl t5y7. Die, einen Riinstler von untergeordneter Bedeutung kenn-
zeichnende Arbeit ist in späterer Zeit leider auch xlump gefaßt worden. Anf der Riick
seite des Bildwcrkes steht in gleichzeitiger Schrist: „Abraham Lolin hat diß zu ainer
gedechtnus vererdt."

**) Die landesfürstlichen Raitbücher setzen diese Arbeit auf Rechnung Alerander
Lolins, welchem am 2z. Iuli Z582 fünfzig Gulden, am 20. December desselben Iahres
einhnndert Gulden von der landesfürstlichen Ranimer bezahlt wurden.

UnioerfitätS-Buchdruckerei von Z. Hörning in Heidelberg.
 
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