Pan <Berlin> — 1.1895-96 (Heft I und II)

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TERZINEN

VON

LORIS

Die Stunden! wo wir auf das helle Blauen
Des Meeres starren und den Tod verstehn
So leicht und feierlich und ohne Grauen,

Wie kleine Mädchen, die sehr blass aussehn,
Mit grossen Augen, und die immer frieren,
An einem Abend stumm vor sich hinsehn

Und wissen, dass das Leben jetzt aus ihren

Schlaftrunkenen Gliedern still hinüberfliesst

In Bäum9 und Gras, und sich matt lächelnd zieren,

Wie eine Heilige die ihr Blut vergiesst.

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