Ryss, Sonja
Maria Magdalena in der toskanischen Malerei des Trecento — Heidelberg, 1909

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Jedenfalls gibt jedes der Bilder etwas Neues, Selbstän-
diges und sicher geht der Entwurf zu allen Gemälden auf
Giovanni zurück, wenn auch die Ausführung der unteren
Reihe ganz oder teilweise einem Gehülfen überlassen sein mag.
Damit schliessen die Darstellungen der Gesamtlegende
im Trecento — Siena weist keine auf — und auch in der
folgenden Zeit hat kein toskanischer Maler mehr mit einer
solchen sich beschäftigt.
weilen nachlässig und besonders in der Stellung der Augen und der
Bildung der Stirn fehlerhaft. Aber die Kompositionen sind überaus
schön geordnet, die Motive höchst poetisch und sprechend.“ (Ge-
schichte der bildenden Künste im Mittelalter Bd. VII, S. 440.)
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