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74

Beschreibender Katalog

18 PETRUS UND JOHANNES HEILEN DEN LAHMEN. Monogramm und 1513.

B. 18 H. 412 R. 107 Mi. 67 K. 61 Bw. 57 D. 68 Fr. 83 Fl. I, 242 W. 144.
Letztes Blatt der Passion. Selten und selten gut.

— a Schwarz, tonig und grätig, ohne Wischspuren. O.Wz.

■—b Bräunlich, schwach in der Wirkung, ohne Wischspuren, öfter breitrandig. O.Wz.

— c Verbrauchte Platte. O.Wz.

Einzelne Christus-Dar Stellungen

10 CHRISTUS AM ÖLBERG. Eisenradierung.1 Monogramm und 1515.

B.19 H.425 P.19 R.212 Mi.81 K.82 Bw.71 . D.82 Fr.95 Fl.I, 245 W.ij8

Gaz. d. b. A. IV 3 5 6, VI3 60 und VII.

Einfassungslinie ringsherum, die Ecken abgerundet, mit Plattenschmutz.

Vor den Rostflecken.

— a Mit Plattenton (Albertina). Wz. 62 Ochsenkopf.

— b Tonig gewischt, kräftig schwarz, leicht getrübte Stelle unten r. im Stein. Wz. 93

Bischofswappen.

— c Rein gewischt. Wz. 263 Großes Stadttor, auch o.Wz.

Mit den Rostflecken, zunächst dort, wo die Platte angefaßt wurde.

— a Erst schwache Spuren in den weißen Stellen der obersten Wolke, der Steine unten r.,

um das Monogramm und 1. Mitte. Wz. 262 Stadttor, um 1550.

■— b Mit vielen den Druck beeinträchtigenden Eisenflecken. Wz. 210 Nürnberger Wappen.

— c Neuere Drucke von J. G. Schöpf; Papier breitrandig und ohne Wasserlinien. Noch

Rostflecke.2

— d Noch später reinigte der Drucker Heinrich Wetteroth, München, so weit als möglich

die Platte und ließ einige Drucke auf starkem holländischen Büttenpapier („Van
Geldern“), aber auch älterem Papier mit bekröntem IA und angehängtem Posthorn
herstellen; Rostflecke noch auf dem Stein und dem r. Ärmel sichtbar, grau, flau oder
kräftig, mitunter auch breitrandig.

— e Drucke der Reichsdruckerei, rein, doch leer.

20 DER SCHMERZENSMANN MIT AUSGEBREITETEN ARMEN. Um 1500, Monogramm.

B.20 H.4J0 R.90 Mi.26 K.18 Bw.26 D.25 Fr.46 Fl.1,230,448 Th. 1,227 hält das

Monogramm für spätere Zutat T. 1,183 W. 120.

Ohne Einfassung, mit Randgrat. Die Kopie zeigt im Monogramm ein verkehrtes D.

— a Früh, tadellos, schwarz, ohne Wischspuren. Fast immer Wz. 63 Ochsenkopf.

— b Früh, tadellos, weich, geschlossen. Wz. 20 Hohe Krone.

— c Später, bräunlich. Wz. 62 Ochsenkopf.

— d Verbrauchte Platte, grau.

1 Vorzeichnung in der Albertina (L. 536).

2 Die Platte war 1831 im Besitze Hellers, der sie von dem Maler und Kupferätzer J. G. Schedler und dieser
wieder von dem Maler Josef Schöpf erworben (P. III, S. 148, Nr. 19); heute in der Bamberger Bibliothek.
 
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