Beschreibender Katalog
262
4. In der Ausgabe der Biblia sacra utriusque Testamenti. Peypus. Noremberg.
Anno 1530. Auf Seite Ddiiiijv. der Holzschnitt, auf dessen Rückseite zwei
Kolonnen lateinischen Textes aus der Apokalypse und der Schlußpassus: „Sacro-
rum Bibliorum vtriusq$ testamenti finis.“ Wz. Namen Mariä (doppellinig).
5. Minderer Druck aus einem theologischen Werk auf minderem Papier, mit 26 Zeilen
deutschen Textes auf der Rückseite: 03. ©ietrid)... tmb guteö ^Regiment Reiben...
03ituö ©tefrief) cprebi\ger in ber Gebalber (^far 5ttrd). O. Wz.
Einzelblätter, ohne Text auf der Rückseite.
— a Vor der Lücke in dem Querband des mittleren Wappens, eine Lücke oben an der rechten
Ecke, ungleichmäßig. O.Wz.
— b Mit dieser Lücke, rauhes dickes Papier. Wz. 68 Ochsenkopf mit Schlangenstab oder
238 Großer Doppeladler. Um 1530.
— c Gut und klar, Papier gelblich. Wz. 323 Kleines gotisches p mit Blume, nach 1550.
286 WAPPEN MIT DEN DREI LÖWENKÖPFEN. Ohne Monogramm [1520].
B. 169 H.1947 R.238 D.I, p.265 Th. II, 124 Zs. f. Bücherzeichen V. 35, XIV, 116 Fried-
länder, S. 125 : Dürer Fl. I, 330: nicht Dürer K.321 W.358.
Wahrscheinlich Wappen des Jacob de Bannissis.1 Mit doppelter Umfassungslinie. Stock
in Wien.
— a Alter Druck. Sehr gut, unten zwei Lücken, untere rechte Schnörkellinie eine.
— b Wiener Druck von 1781. (Jahrb. d. Kaiserh. Y, 340, XXIX, 8, Anm. 4.) Ausbruchstellen vermehrt.
Mit neuem Text unten: „Tabula ab Alberto Dürer ligno incisa, quae in Aug. Bibliotheca
Caesarea \ Vindobonensi asservatur.\M. DCC LXXXI“ (auch abgeschnitten). Wz. 308 Kreuz
und J C P oder ohne.
287 WAPPEN DES MICHAEL BEHAIM.1 2 Ohne Monogramm [ca. 1520].
B. 159 H. 1937 Th. II, 76 R. 128 Fr.— D. I, 299, 101 Fl. 1,329 K 207 W. 284.
Mit schrägem Flußband im Schild. Schrifttafel leer. Stock in der Familie in Nürnberg.
F. Fuhse in Mitteil. d. Germ. Museums III, 1895, 8 mit der Abbildung der Rückseite des
Stockes, die ein eigenhändiges Schreiben Dürers bezüglich der Wappenzeichnung an Michael
Behaim enthält.3
— a Erste Drucke vom unversehrten Stock. Um 1520—1530. Wz.32 Schmale hohe Krone.
— b Drucke mit ausgebrochenen Stellen der inneren Einfassung, links unten 1 cm große Lücke,
weiter oben eine zweite. Wz. Einköpfiger Adler (?).
— c Links unten an 2 cm Ausbruch. Um 1590. Wz. 209 Nürnberger Wappen.
1 KalkhofF, Rp. f. Kw. XX, 462, Note. — Friedländer, A. Dürer, S. 144. — österr. Exlibris-Gesellsch. XVII, 1919, 22.
2 Bisher galt der 1511 verstorbene Nürnberger Ratsherr Michel Behaim als Auftraggeber, Flechsig schloß aber
mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen späteren Michael Behaim und setzte den Stock um 1520 an.
3 Chr. Gottlieb von Murr fand den Holzstock im Behaimschen Familienarchiv mit dem rückwärts befindlichen
Brief an Michael Behaim (Journal zur Kunstgeschichte und zur allgemeinen Litteratur, Nürnberg, IX [1780], 53, XIV
[1787], 95); der Brief selbst bei Lange und Fuhse, Dürers schriftlicher Nachlaß, S. 59, abgedruckt.
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4. In der Ausgabe der Biblia sacra utriusque Testamenti. Peypus. Noremberg.
Anno 1530. Auf Seite Ddiiiijv. der Holzschnitt, auf dessen Rückseite zwei
Kolonnen lateinischen Textes aus der Apokalypse und der Schlußpassus: „Sacro-
rum Bibliorum vtriusq$ testamenti finis.“ Wz. Namen Mariä (doppellinig).
5. Minderer Druck aus einem theologischen Werk auf minderem Papier, mit 26 Zeilen
deutschen Textes auf der Rückseite: 03. ©ietrid)... tmb guteö ^Regiment Reiben...
03ituö ©tefrief) cprebi\ger in ber Gebalber (^far 5ttrd). O. Wz.
Einzelblätter, ohne Text auf der Rückseite.
— a Vor der Lücke in dem Querband des mittleren Wappens, eine Lücke oben an der rechten
Ecke, ungleichmäßig. O.Wz.
— b Mit dieser Lücke, rauhes dickes Papier. Wz. 68 Ochsenkopf mit Schlangenstab oder
238 Großer Doppeladler. Um 1530.
— c Gut und klar, Papier gelblich. Wz. 323 Kleines gotisches p mit Blume, nach 1550.
286 WAPPEN MIT DEN DREI LÖWENKÖPFEN. Ohne Monogramm [1520].
B. 169 H.1947 R.238 D.I, p.265 Th. II, 124 Zs. f. Bücherzeichen V. 35, XIV, 116 Fried-
länder, S. 125 : Dürer Fl. I, 330: nicht Dürer K.321 W.358.
Wahrscheinlich Wappen des Jacob de Bannissis.1 Mit doppelter Umfassungslinie. Stock
in Wien.
— a Alter Druck. Sehr gut, unten zwei Lücken, untere rechte Schnörkellinie eine.
— b Wiener Druck von 1781. (Jahrb. d. Kaiserh. Y, 340, XXIX, 8, Anm. 4.) Ausbruchstellen vermehrt.
Mit neuem Text unten: „Tabula ab Alberto Dürer ligno incisa, quae in Aug. Bibliotheca
Caesarea \ Vindobonensi asservatur.\M. DCC LXXXI“ (auch abgeschnitten). Wz. 308 Kreuz
und J C P oder ohne.
287 WAPPEN DES MICHAEL BEHAIM.1 2 Ohne Monogramm [ca. 1520].
B. 159 H. 1937 Th. II, 76 R. 128 Fr.— D. I, 299, 101 Fl. 1,329 K 207 W. 284.
Mit schrägem Flußband im Schild. Schrifttafel leer. Stock in der Familie in Nürnberg.
F. Fuhse in Mitteil. d. Germ. Museums III, 1895, 8 mit der Abbildung der Rückseite des
Stockes, die ein eigenhändiges Schreiben Dürers bezüglich der Wappenzeichnung an Michael
Behaim enthält.3
— a Erste Drucke vom unversehrten Stock. Um 1520—1530. Wz.32 Schmale hohe Krone.
— b Drucke mit ausgebrochenen Stellen der inneren Einfassung, links unten 1 cm große Lücke,
weiter oben eine zweite. Wz. Einköpfiger Adler (?).
— c Links unten an 2 cm Ausbruch. Um 1590. Wz. 209 Nürnberger Wappen.
1 KalkhofF, Rp. f. Kw. XX, 462, Note. — Friedländer, A. Dürer, S. 144. — österr. Exlibris-Gesellsch. XVII, 1919, 22.
2 Bisher galt der 1511 verstorbene Nürnberger Ratsherr Michel Behaim als Auftraggeber, Flechsig schloß aber
mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen späteren Michael Behaim und setzte den Stock um 1520 an.
3 Chr. Gottlieb von Murr fand den Holzstock im Behaimschen Familienarchiv mit dem rückwärts befindlichen
Brief an Michael Behaim (Journal zur Kunstgeschichte und zur allgemeinen Litteratur, Nürnberg, IX [1780], 53, XIV
[1787], 95); der Brief selbst bei Lange und Fuhse, Dürers schriftlicher Nachlaß, S. 59, abgedruckt.