Allgemeine theologische Bibliothek — 3.1775 [VD18 90309928]

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roo 1^eoIo§i2l)O§matic0 -kolemlcä.
Im 2lrkikel von der Heiligung sind die Be-
deutungen wieder nicht richtig angegeben. Die ersie,
La cs die Erlösung heissen soll, gehört gar nicht hier-
her. Die zweyte und dritte, da es den Anfang vr.d
Fortgang der Ausbesserung des Menschen anzeigt,
kann allenfalls hieher gerechnet werden. Weiter
führt nun H-S. keine an, sondern sagt noch dazu:
reli^ui karum vocum iigmÜLams, in V. in primisl.
odvch non ümc kuius loci. Wir sollten ersilich mcy-
nen, die übrigen Bedeutungen wären allerdings Ku-
1U8 loci^ ja es wären die Hauptbedeutungen, die ge-
rade hieher gehören, nämlich: Aussonderung, Ein-
weihung und Bestimmung, innere und äussere Rei-
nigkeit. Zweytens, bey diesen Bedeutungen muß
man vorzüglich die Sprache des A. T. zu Rathe ziehn,
weil ganz alttestamentisch und von daher auf die
Sachen des Christentums anqewendek sind. Und
eben, weil H. S. das nicht gehörig wahrgenommen
hat, daher kommt die ganze übrige Verwirrung in
diesem Artikel.
Im 7. Kap. von den Sacramenken sind die
Bedeutungen des Worts 8acramenrum, die es bey
den heidnischen und christl. Schriftstellern hat, gut
angegeben; und doch ist die Hauptbedeutung ausge«
lassen, die eigentlich hierher gehört, und die unsre
alten Theologen sorgfältig anführen, da es heißt:
8i§num per cjuoc! oilerwr er accipienükus confer-
rur er okk§nacur Araria ciivina.
Im Artikel von der Taufe wird die l'beiis:
msreriam invikkilem meriro ckcimus Ar^riam ciivi-
nam bApc'2an6l8 confereneium, so gerade ganz ohne
Beweis hingesetzt; und der sollte ihm auch schwer
wer,
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