Allgemeine theologische Bibliothek — 6.1776 [VD18 90309928]

Seite: 190
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19c)
eigene, unfern Lesern langst bekannte Satze angc-
zeigt, wsbcy uns aber zweycrley nicht gefallen hat.
Einwahl, daß man ihn bald zum Arianer, bald zum
Sabellianer, bald zum Sociniancr, bald gar zum
Deisten macht. Er wird doch nicht alle diese Lehr-
begriffe in diesem Buch zumahl angenomm.cn haben.
Dicß muß bey unpartheyischen Lesern immer einen
gewissen Verdacht erwecken. Hernach daß man
auch historische Dinge und Streitigkeiten, worin-
ncn er von der gemeinen Meynung abacht, so hoch
ausnimmt. Hier ist überhaupt die nlthigc Mäßi-
gung nicht wehr zu sehen, welche wir sonst an die-
ser Bibliothek loben muffen. Arn allerwenigsten
aber zieret wahre Gelehrte der Beschluß dieser Re-
eenßon, welche theils viel andere Waffen zu Vcr-
theidigung der guten Sache, als äußerliche Ge-
walt, ergreiffen, theils nickt nur wissen, sondern auch
von Herzen darauf vertrauen sollten, daß der Herr,
ohne daß sie Lcrmen, Unruhen und Verfolgungen
erregen, ohne Zweifel für Sein Wort sorgen
werde— Doch mir diesen Anmerkungen wollen wir
uns ja nicht zu Verthcidigcrn der Scmlerischen Hy-
pothesen aufgeworfen haben!
27. InlUturionnmEanonronrum Ickbri mes. aö
Gum Lsminarü I^L'apolimni ^ln!. Uaur.
8oIvsA!o, prosdvt. I^espolir. in eoö. bominario
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