Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 42.1917

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Die praehistor. u. frühgeschichti. Funde a. d. Burghüge! von Paros 27
liches in Troja., vgl. Hios Fig. 285, s. auch die siiberne Vase ebd.
Fig. 820).
4. TFdfwwcAew, schwer und plump, obwohl es auf der
Scheibe gearbeitet ist. Höhe 7,5 cm (luv. Nr. 53, Abb.20). Die Form
begegnet in den Gräbern der jüngeren Kykladenkultur, vgl. Tsuntas,
c2p/o:toA. 1899 T. 1X11 aus Siphnos und 1X7 aus Syros;
auch Schmidt, H.Schliemanns Sammlung tr. Alt. S. 51 No. 1139 ff.
5. Tdp/c7^ew vielleicht der Form Phylakopi T. XXXVI 15,
nur ohne Ausguß. Erhalten ist nur der Henkel und ein geringes
Stück vom Rand. Ton reiner als bei den übrigen Gefäßen dieser
Gruppe (Inv. Nr. 55).


6. etwa der Form Phylakopi T. XI 12. Es besteht
aus zwei rundlichen Töpfchen mit nach außen geschweiften Mündungs-
rändern. Ehemalige Höhe ca. 9 -cm (Inv. Nr. 54). Die ergänzte Ab-
bildung 21 nach einer Skizze Zahns.
d) Die großen Vorratsgefäße und das Kochgeschirr.
1. Von großen Pithoi sind zahlreiche Fragmente, aber kein ganzes
Exemplar erhalten. Alle bestehen aus sehr unreinem Ton, der an der
Oberfläche durch den Brand bräunlich, nur in wenigen Fällen ziegelrot
geworden ist. Bei der Mehrzahl der Stücke erscheint die Oberfläche
rauh und uneben. Von Politur war so gut wie nichts zu bemerken,
nur bei einem kleinen Pithos-Fragment (Inv. Nr. 72) haben wir eine sorg-
fältig polierte Außenseite beobachtet. Färb u n g fand sich dagegen
an der Außenseite vieler Exemplare, sie hat bei diesen großen Vorrats-
gefäßen noch mehr als bei den kleinen Kannen und Schüsseln den tech-
nischen Zweck, die Undurchlässigkeit der Tonwandung zu verstärken;
doch ist z. B. bei den hochrot gefärbten Stücken auch eine Schmückung
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