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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 16.1940

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https://doi.org/10.11588/diglit.42537#0094

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Der Heilige Berg bei Heidelberg

Die Kirche von 1090 ist eine orientierte Säulenbasilika. Von den je drei Säulen
auf jeder Seite des ungefähr quadratischen Langhauses ist nichts erhalten. Doch ist
die Stellung der Säulenbasen der nördlichen 2lrkadenwand in dem Bodenbelag
durch alte Einritzungen noch jetzt kenntlich. Aus der Gröhe der Standfläche
(0,68x0,68) ist zu entnehmen, daß es sich nicht um gemauerte Pfeiler, sondern um
Säulen gehandelt haben wird. Langhaus und östliches Querhaus sind stumpf ge-
stoßen, bilden also ein 1. Auch die Pfeiler, mit denen die Arkadenwände am Quer-
haus endigen — erhalten ist der nördliche —, sind im Grundriß '^-förmig. Ihr
Sockel hat wie der der Wandpfeiler als Profil eine entartete attische Basis. Auf
einer Platte ruhen zwei gleichgroße Rundstäbe, die beide bis in die Plattenflucht
ausladen. Getrennt sind die Rundstäbe statt durch eine Kehle durch ein senkrechtes
Band.

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Abb. t4. Heidelberg-Heiligeriberg: Stephansklostcr.
 
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