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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 21.1958

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https://doi.org/10.11588/diglit.43788#0066
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60

Rudolf Albert Maier und Elisabeth Schmid

Fr 54/64:
Kleine, stark und glimmerreich gemagerte Wandscherbe. Außen rauhe, rot gebrannte
Oberfläche (glimmerreicher Auftrag?); innere Oberfläche schwarz, glatt. Schwarzer
Bruch.
Fr 54/65:
Ziemlich verdickter, unregelmäßiger „Backtellerrand“ mit Fingertupfenzier (Taf. 7,5).
Hell-ziegelrot gebrannt.
Fr 54/66:
Mehrere glatte, rauhe und geschlickte Scherben, z. T. stärker glimmerhaltig.
Fr 54/67:
Pfriem aus Röhrenknochen eines großen Säugers, wahrscheinlich Rind (Taf. 7, 8).
L. 11,5 cm.
Fr 54/68:
Kleines Bruchstück von Rechteckbeil aus grauem Schiefer (Taf. 7, 11).
Fr 54/69:
Mahlstein-Bruchstück, Quarzporphyr. Durch Feuer stark verfärbt.
Fr 54/70:
Kantiges Bruchstück eines Mahlsteins aus Quarzporphyr, stark durch Hitze verfärbt
und abgesprengt.
Fr 54/71:
Mahlstein-Bruchstück, Endenteil. Quarzporphyr, stark verfärbt.
Fr 54/72:
Mahlstein aus großem Geröll von Ganggranit (Klemmbach). Geröll längs in der
Mitte geteilt, um die Mahlfläche zu bekommen, dann die eine Seite schräg abgeschla-
gen zur beabsichtigten Form (lang, schmal, spitzes bis gerundetes Ende). — Kleines
Bruchstück eines stark verwitterten Ganggranits (Klemmbach): Abschlag von Mahl-
stein oder (und) Keramik-Rohstoff?
Fr 54/73:
Klopfstein aus Tavayannaz-Sandstein (Rheingeröll). Kantengerundetes Geröll mit
geklopften Enden.
ohne Nr.:
Zwei kleine Quarzitgerölle (ausgeschieden).
ohne Nr.:
Knochen: 3 Rind; 6 Schwein (davon 3 juvenil); 3 Ziege oder Schaf.

Grube 5:
Grubenform: Grundriß rund. Dm. 0,90 m; T. 0,90 m. Einfüllung braun, lößlehmig.
Funde:

Fr 54/74:
Dünnwandiges Bruchstück einer tiefen halbrunden Schale.
Fr 54/75:
Randstück eines steilwandigen, glatten Gefäßes.
Fr 54/76:
Einige z. T. vielleicht zugehörige Scherben.
ohne Nr.:
Vier Bruchsteine, davon ein Stück aus Quarzporphyr (ausgeschieden).
ohne Nr.:
Knochen: 1 Rind; 1 Schwein.

Grube 6:
Grubenform: Grundriß rund, flache Sohle. Dm. 1,50 m; T. 1,00 m. Hellbraune Einfüllung.
Funde:

Fr 54/77:
Annähernd tulpenbecherartiges Gefäß (Taf. 8, 28). Zugehörigkeit des Rands wahr-
scheinlich, aber nicht völlig sicher. Außerordentlich sorgfältig, mattglänzend geglättet.
Mü.-Dm. etwa 17 cm.
Fr 54/78:
Zwei Bruchstücke von steilkonischem, verstrichenem Vorratsgefäß (Taf. 8, 27). Mü.-
Dm. etwa 26 cm.
Fr 54/79:
Randstück eines dickwandigen, grob gemagerten Gefäßes mit sandigem Schlickauftrag
(Taf. 8, 26).
Fr 54/80:
Zahlreiche Randstücke glatter, rauher und geschlickter Gefäße (Taf. 8, 4—11. 15—17.
24. 29).
Fr 54/81:
Zwei dickwandige Bodenstücke von 7—8 cm Dm. Davon (Taf. 8, 30).
Fr 54/82:
Leicht S-förmig geschweiftes Wandstück (Taf. 8, 21). Dünnwandig, hart gebrannt.
Fr 54/83:
Außen verstrichenes „Pithosfragment“ (Taf. 8, 20). Um 2 cm dick.
Fr 54/84:
Wandscherbe mit eingezapfter, senkrecht durchstochener Öse (Taf. 8, 19). Wohl von
Schale ähnlich (Taf. 9, 2; 10, 5). Aus eisenschüssigem Ton. Oberfläche hell, schwarzer
Bruch.
Fr 54/85:
Kleine mürbe Wandscherbe. Aus eisenschüssigem, rötlich-braun gebranntem Ton.
Fr 54/86:
Zwei Randstücke eines dünnwandigen Topfs (Taf. 8, 25). Eisenschüssiger Ton, grob
gemagert, rotbraun bis schwarz gebrannt. Mü.-Dm. etwa 18 cm.
 
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