Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Metadaten

Doerner, Max
Malmaterial und seine Verwendung im Bilde: nach den Vorträgen an der Akademie der Bildenden Künste in München — München, 1922

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.42160#0393
Overview
loading ...
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
Zur guten Wirkung der Farben in Fresko ist heller Grund un*
bedingt nötig. Ein tiefer Ton brächte das Bild um seinen schön*
sten Reiz, der beim Fresko in den hellen Tönen liegt. Das schließt
eine kräftige Tiefe als Kontrast natürlich nicht aus. Die Raum*
Wirkung der Farbe ist zu berücksichtigen, die Wirkung warmer
Farben nach vorne usw., Harmonie und Kontrast müssen ge*
wahrt werden (siehe dort). Dazu dient z. B. das erwähnte Unter*
legen von Ultramarin mit Ocker oder Rost. Ist eine Farbe, wie
Blau, zu stark in ihrer Wirkung, so wird man versuchen müssen,
sie abzuschwächen, ohne daß man sie durch Übermalen etwa
schwer macht. Durch dazwischen gesetzte Einzelformen, wie
Sterne im Blau, Streifenmuster, flatternde Bänder, Stämme usw.,
muß man den zu aufdringlichen Farbfleck herunterdrücken,
verkleinern. In den Regensburger romanischen Wandmalereien
war große einfache Wirkung mit wenigsten Farben erzielt worden.

Die Figurer E_
sehr leichte] = $2
bau von Ka E
gebracht. D =" cm
Wirkung d E


zelne Farbe E
Verschiede] -
an. Ein seh E
— co
wie den Ul -
ein erheblii E~
gehalten wi =—
wenn Was: E-
hüten. Aue =J?
abbindend E_
Flächen m E ^
leichtwolk E

er



dauptsache auf
richtigem Auf*
rnder Wirkung
:ten die flächige
es an. Spät auf*
1 gleichmäßiges
ie erwähnt, bei
immsten ist das
kung, wenn ein*
ere lasiert sind.
Serahmter Milch
jodenden Farben,
I lhaft, nicht aber
| dadurch hintan*
r streifig werden,
! n muß man sich
[lunklen, schlecht
efen und ruhigen
e Farbe dadurch
ab,Orange*Kad*
j jelb, Kobaltgrün
251
 
Annotationen