Polska Akademia Umieje̜tności <Krakau> / Komisja Historii Sztuki [Editor]; Polska Akademia Nauk <Warschau> / Oddział <Krakau> / Komisja Teorii i Historii Sztuki [Editor]
Folia Historiae Artium — NS: 7.2001

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Von Euw sucht mit Recht nach dem Vorbild solcher
. Randillustrationen in Konstantinopel, aber nicht un-
bedingt unter den Werken aus dem 2. Viertel des 12.
Jahrhunderts. Es ist doch bekannt, dass es mindestens
seit dem 9- Jahrhundert verwendet wurde, wovon drei
allgemein bekannte Psalter zeugen: Chludov - Psalter
(Moskau, Historisches Museum, cod. 129), cod. Panto-
krator 6l am Athos und cod. 20 in der Bibliotheąue
nationale in Paris. Es trat auch in den Handschriften aus
dem 11. Jahrhundert auf.

Die hier erwahnten Vergleiche aus dem Kreis der
byzantinischen Kunst weisen deutlich darauf hin, dass

die Frage der Verbindungen der Skriptorien im kilikischen
Armenien und in Konstantinopel in der weiteren Forschung
der armenischen Buchmalerei prazisiert werden muss.

Betont sein daher noch einmal die groBen Verdien-
ste von Professor Prinzing und seinen Mitarbeitern um
die Restaurierung und Veróffentlichung dieser Zimelie
- der wertvollsten armenischen Handschrift, die einst
von armenischen Siedlern nach Polen gebracht wurde
und die ununterbrochen bis heute in ihren Grenzen ge-
blieben ist.

Ubersetzung: Michał Cyganik
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