Hintze, Erwin [Editor]
Die deutschen Zinngießer und ihre Marken (Band 2): Nürnberger Zinngiesser — 1921

Page: 154
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154

Lfde.
Nr.
Stadt- und
Meisterzeichen
Meister — Gegenstand — Eigentümer
570
Ferdinand Kalb, Sohn des Zinngiessers Johann Kalb in Nürnberg,
lernt bis 1854. Liefert als Gesellenstück eine Deckelschüssel und
eine Platte mit gestochenen Buchstaben. Wird am 17. Januar 1858
als Geschäftsführer seiner Mutter anerkannt. Hat als Probestück
eine Tellerform aus Messing und eine eckige Bierflasche gearbeitet.
Tritt 1860 vom Gewerbe zurück. (Lehrjungenb. II Bl. 148; Meisterb.
S. 103.)
57i
Johann A. Bäselsöder (Beselsöder, Beselsieder), Sohn eines Wurzel-
schneiders in Nürnberg, lernt daselbst bei Johann Andreas Schmidt
von 1849—1852. Liefert als Gesellenstück eine Wärmflasche mit
Bechern. Weist im Oktober 1859 sein Meisterstück auf. Wird
am 6. Februar 1860 auf die Konzession des Christoph Wagner
zum Meister gesprochen. (Lehrjungenb. II Bl. 143 ; Meisterb. S. 104.)
572
Carl Vogel, Sohn des Malers Vogel in Nürnberg, lernt daselbst
bei Johann Paulus Herbst von 1837—1840. Liefert als Gesellen-
stück eine Wärmflasche. Wird im Februar 1862 zum Meister
gesprochen. (Lehrjungenb.il Bl. 131; Meisterb. S. 104.)
573
Conrad Gustav Adolph König, von Burg-Farrnbach bei Nürnberg,
wird am 20. September 1864 als Meister aufgenommen. Siedelt im
August oder September 1866 nach Fürth über. (Meisterb. S. 104.)
574
Johann Friedrich Wilhelm Herbst, Sohn des Zinngiessers Christoph
Friedrich Adam Herbst in Nürnberg, lernt bei seinem Vater von
1850-1853. Liefert als Gesellenstück einen Ölständer. Weist
am 5- Februar 1866 sein Meisterstück auf. Wird Meister am
31. Juli 1866. (Lehrjungenb.il Bl. 144; Meisterb. S. 104.)
575
Heinrich Lehmann (Johann Georg Heinrich Lehmann), Sohn des
Zinngiessers Johann Lehmann in Nürnberg, lernt bei seinem Vater
bis 1860. Liefert als Gesellenstück einen Pokal im gotischen Stil
mit Verzierungen, die er selbst in Messingformen gravierte. Wird
am 26. November 1866 zum Meister gesprochen. (Lehrjungenb. II
Bl. 157; Meisterb. S. 105.)
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