Kindler von Knobloch, Julius ; Badische Historische Kommission [Hrsg.]
Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 2): He - Lysser — Heidelberg, 1905

Blatt: 286
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286 von Kippenhausen — von Kirchberg.

HVGONIS . DE . KINTWIL . . . .; uxor: Eils von Enzberg, 1411. Catharina v. K., die Letzte ihres
Namens, 1426 Gattin des Stephan Mollenkopff vom Rieß.

In keiner Beziehung zu vorigem Geschlechte steht Johann Kindweiler, Postmeister in Basel,

|-1-—I-1 welchen Kaiser Ferdinand III d. d. Wien 1640. 20. 1. unter Besserung des

l von seinen Vorfahren ererbten Wappens (auf gr. Berge stehend ein Patriarchen-
1 i kreuz) in den Reichsadelstand erhob. Wappen: In B. übergr. Dreiberge eine g.

\ / Sonne und darüber schwebend ein s. Patriarchenkreuz; gekr. Turnierhelm: ein

\ / wachsender Geharnischter mit b. g. Kopfbinde, mit der Rechten ein bloßes

\ / Schwert, mit der Linken das Patriarchenkreuz haltend; Hd.: b. g. und b. s.

\ / von Kippenhausen. K. Dorf im B.-A. Ueberlingen. Conrad von Kippen-

N. S husin, Bürger in Buchhorn, Z. Urk. Heiligenberg 1330. Johannes Kippenhusen,

^\ ., Bürger in Meersburg, 1365 Vogt der Catharina, Witwe des Rufo von Apflau.

von Kmdweiler. ö ° tt i i

Sein Siegel ist von der Urkunde abgefallen,
von Kippenhelm. K. Dorf im B.-A. Ettenheim; Chipinheim 763. Ein miles de K. 1170.
Der Plebanus Hartmuot v. K. 1187. Dietricus de Chippenheim, miles, Z. 1197. Dietrich, R. 1262.

Die Gebrüder Hiltebrand und Dietrich v. K., Bischöflich Straßburg.
Vasallen, vor 1330. Adelheidis dicta Schoettin, residens in K., relicta
qu. Heinrici de K. armigeri, 1335. Johann, Ek., im Rathe zu
Freiburg 1324—1345, Lehnsmann des Stiftes Waldkirch 1345, todt
1355; uxor: Anna, 1352, 1355. Wohl seine Söhne sind die Brüder:
1) Conrad, Ek., 1370, des Gerichts in Freiburg 1383, 1386, nebst
seinem Sohne Conrad 1389 vom Stifte Waldkirch belehnt, todt 1405;
uxor: Anna; er wird als Vetter des Geben Baner bezeichnet (Ursel
Baner, geb. v. K. 1412). 2) Albrecht, R, 1378, 1391, Schwager
des Rudolf Statz 1386, todt 1403. Sein Sohn: Albrecht, Ek. 1392,
Bürgermeister in Freiburg 1403, 1415, Altbürgermeister 1422, 1423;
uxor: Claranna von Keppenbach, 1410, 1425, Todestag: 23. Februar;
Töchter: a) Dorothea 1425, b) Ursula 1425 und c) Margaretha, Kloster-
frauen zu Unterlinden in Colmar; d) Clara Anna, Gattin eines Stamm-
ler von Kaisersberg. Aberlin v. K., 1389, Vetter des R.'s Albrecht
v. K. 1389. Johann um 1390 Predigermönch in Freiburg. Conrad
wurde 1436. 8. 11. vom Herzog Friedrich dem Aelteren in die
Gesellschaft von S. S. Georg- und Wilhelm-Schild aufgenommen.
Catharina war Priorin des Klosters Adelhausen. Maria v. K., geb.
von Kippenheim. Truchseß von Wolhausen 1525, 1575. Balthasar von Weitersheim

1574 Vogt der Kinder der Frau Cleophe v. K., geb. von Blumeneck.
Albrecht v. K. kaufte 1571 um 4000 fl. die Burg und das Schloß, genannt das untere Schloß in
Bischofsheim bei Rosheim. Wilhelm Boecklin von Boecklinsau, Dompropst des Primat-Erzstifts Magde-
burg, f 1585. 14. 4., war vermählt mit einer v. K. Bernhard v. K. 1599. Claus
Werner v. K., Herr zu Schwarzenberg 1663. Siehe die Stammtafel Seite 287
bis 288. Wappen: In R. drei im Schächerkreuze mit den Köpfen nach außen
gestellte g. Fische; H.: zwei gestürzte s. p: übereck getheilte Fische; Hd.: r. g.
(Herzogs Eis. Chronik, VI, pag. 251). In Gruenenberg's Wappenbuche, fol. 166,
und im Wappencodex des Vereins Herold, fol. 371, No. 4, sind die Fische auf
dem Helme s. getheilt. Hd.: p: s. Siehe von Kuppenheim.

von Kirch. (Kirchen, Dorf im B.-A. Engen.) Ein adeliges Geschlecht
aus Konstanz, welches 1429 —1739 auch in Lindau blühte. Caspar von Kirch
(Kirchen) aus Lindau ehelichte 1539 Ursula Schultheiß, n. 1515. Gregor
Kircher in Ueberlingen heirathete 1592 Barbara Reutlingen David v. K.,
Schulmeister und Meßner im Dorfe Rentin bei Lindau, heir. 1) 1598 Feli-
citas von Menlishofen, Witwe des Ulrich Roschacher und des Joseph Faber von
Ravensburg, II) 1636 Anna Heimplinin, die Tochter seines Bauern. Jacob v. K.,
zu Eschach, B.-A. Bonndorf, wohnhaft, f vor 1621, heir. 1601. 5. 10. Sara Schmal-
hol tzin, Tochter des Herzoglichen Präfecten auf dem Hohentwiel. (Siehe von

von Kirchen. Küchen.)

von Kirchherg. Liupo a Chilichperc (Kirchberg bei Büsingen, B.-A.
Konstanz?) et fratres ejus im Rot. Sanpetr. genannt. Bruder Eberhard von Kilchberg 1330 Laienbruder in
Salem. Karl von Kirchberg, nobilis ex dioec. Const., 1601.18. 11. auf der Universität Freiburg immatriculirt.
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