Kindler von Knobloch, Julius ; Badische Historische Kommission [Hrsg.]
Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 3): M - R — Heidelberg, 1919

Seite: 241
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Niffern vom Herzoge von Oesterreich belehnt 1361. Rotliebs Gattin ist Claere von Falkenstein, mit
deren Einwilligung ihr Vater Albrecht von Falkenstein, des f Walter Sohn, Gülten in Forchheim an
das Kloster Thennenbach verkauft 1347. Katharina von Falkenstein war, wenn nicht ein Versehen
des Schreibers der Urkunde vorliegt, Rotliebs von N. zweite Gemahlin, mit deren und seines Oheims
und Vogtes Rutzschin von Neuenfels, Elc, Einwilligung er an das Kloster S. Trudpert Waizengeld von
einem Hofe zu Seefeld verkauft 1358. 12. 1. Wernlin und Rotlieb von N, wahrscheinlich Brudersöhne
des älteren Rotlieb von N, verkaufen gemeinsam mit Marquard und Thulman von N., Edelknechten,
ein Gut zu Ammerschweier 1345. Walter von N. fällt bei Sempach 1386. 9. 7. Hans von N. im
Mannengericht der Markgrafen von Baden 1422. Katharina von N., Tochter des f Bernhard von N.
und Gattin des Hans von Ruemersheim, R., ist Mitverkäuferin
von Gülten in Rümersheim 1487.

W. In Grün ein silberner Löwe, darüber ein goldener
Querbalken; auf dem Helme: der Löwe wachsend; Hd.: grün-
silbern (Siebmacher V, 187, No. 11; Miltenberger Wappenbuch,
fol. 274; Siegel des Marquard von Nuivar 1327. 17. 9. Wern-
lins von N. 1345, Rutliebs von N. 1358). Wie oben be-
schrieben, nur der Schild roth und die Hd. roth-silbern (Donau-
eschinger Wappenbuch, fol. 178).

Niger, siehe unter Schwarz.

Grafen von Nimburg. (Nimburg im B.-A. Emmendingen.)
Die Geschichte dieses Grafenhauses wurde bearbeitet von
L. Werkmann, Die Grafen von Nimburg im Breisgau, mit
einem Nachtrage von Dr. J. Bader im Freiburger Diöcesan-Ar-
chiv X, 71—96 und H. Maurer, Zur Geschichte der Grafen
von Nimburg in der Zeitschrift der Gesellschaft für Beför-
derung der Geschieht«-, Alterthums- und Völkerkunde von Frei-
burg im Breisgau und den angrenzenden Landschaften VI,
449—465. Nach Ansicht von Bader waren die Grafen von
N. Stammgenossen der Edelfreien von Rimsingen und Uesen-
berg, nach Vermuthung Maurers Verwandte der Herzöge von Zaehringen.
folgende Stammtafel waren: Dietericus de Nuinburc 1101 und 1139.

von Nimburg. Wohl ein Dienstmannengeschlecht der vorgenannten Grafen. Volchardus de
Nuenburc 1139. Katharina von N., Gattin des Albert Ruber, f 1310 kal. feb. (Seelbuch des Klosters
Wonnen thal).

Niper. Thomas Niper, Ek., starb nach dem Necrolog des Klosters Thennenbach 1473. 14. 2.

von Nippenburg. Schwäbischer Uradel, dessen Stammsitz bei Schwieberdingen im Oberamt
Ludwigsburg in Württemberg lag und dessen erster urkundlich bekannt gewordener Sprosse Friedrich
von N. ist, 1273. 3. 11. Die Familie besaß das Erbschenkamt des Herzogthum Württemberg von 1515
bis zu dem Erlöschen des Mannesstammes 1646. In dem Werke: Die gräflich Leutrumsche Frauen-
kirche zu Unter-Riexingen von Gerhard Graf von Leutrum, veröffentlichte Hofrath T. Schoen eine Re-
gestensammlung der von N. mit Stammtafel.

Margarethe von N., Nonne zu Frauenalb 1450. Georg von N. und seine Hausfrau Anna von Stetten
verkaufen Gülten aus Gütern zu Weingarten bei Durlach dem Kloster Herrenalb um 29 fl. 1433. 20. 4. Hans
von H, Schiedsmann zwischen den Klöstern Herren- und Frauenalb 1487. 21. 6. Michael von N., Kanoniker
der Kathedrale zu Eichstätt, Bernhard von N., Chorherr zu Wimpfen, und Philipp von N. auf der Universität
zu Heidelberg immatriculirt 1459. Joerg von N., Kleriker, wird mit der Kaplanei des S. Marcus-Altares in
der Reichenau investirt 1468. Veronika von N., Tochter Konrads und der Apollonia von Geudertheim, ist
die Gattin des Markolf von Wietersheim 1485 und stirbt 1517, sep. in der Kirche zu Brumat. Johann von
N., unter den Belagerern von Hohengeroldseck 1486. Philipp von N., Vogt zu Reichenweiler 1491—1500.
Friedrich von N., Probst zu S. Trinitas in Speier 1494; stirbt 1502. 13. 11. Christoph von N., Abt zu
Odenheim, Probst zu Bruchsal, f 1503. 21.8. Konrad von N. zieht im Gefolge des Markgrafen Philipp
von Baden bei der Investitur des Bischofs Wilhelm von Straßburg ein 1507. Bastian von N. stellt
gegenüber Markgraf Christoph von Baden einen Lehenrevers wegen des von den Gebrüdern von Flehingen
an sich gelösten Schlosses Mandelberg aus 1510. 8. 10. Hans von N, Gatte der Sibylle Brendel von
Homburg, wird für sich und seine Schwiegermutter Frau Beatrix von Esche, Witwe des f Eberhard
Brendel von Homburg, mit Bischöflich Straßburgschen Lehen belehnt 1519. 11. 8. Hans Jacob von N.
wird auf den Tod seines Vaters Hans von N. hin mit den Straßburger Lehen belehnt 1533. 6. 5., und
Oberbad. Geschlechterb uch. HI. 81

von Niffern.

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