Kindler von Knobloch, Julius ; Badische Historische Kommission [Editor]
Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 3): M - R — Heidelberg, 1919

Page: 251
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Nußbaum — in Obergasse.

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von Nußbach.

von Nußbach.

Nußbaum.

W. In Blau ein silberner Pfahl, rechts ein silberner Querbalken, links ein linksgekehrter goldener
Löwe (nach einer Zeichnung in einem vielleicht aus dem Kloster Wonnenthal stammenden Antipho-
narienbuch der Großherzog-
lichen Hofbibliothek in
Karlsruhe). Ebenso, nur
ist der Löwe in der rechten
Hälfte und rechtsgekehrt,
der Querbalken in der
linken Hälfte (Siegel des
Rudolf von N. 1856).

Nußbaum. 1) Ein

Freiburger Geschlecht.

Meister Konrad N., Bürger
zu Freiburg 1264—1315;
Mitglied des Gerichtes 1315. Konrads N. Bruder ist Eberli N. 1287.

2) Ein Straßburger Geschlecht, dessen Zusammenhang mit den
vorgenannten Freiburger Bürgern nicht nachweisbar ist. Anselm N.
1260—1270; hat Besitz zu Oberhausbergen 1270. 9. 10.; tot 1285;
seine Söhne sind: A) Otto 1266 bis 1324; Bürger zu Straßburg 1303;
verlehnt Besitzungen in Burgheim 1318; tot 1343. 28. 6.; seine Gattin:
Hedwig Pfaffenlapp 1324—1343. B) Ruediger, Bürger zu Straßburg
1283—1303. Heinrich N. 1301. Anselm N. 1356. Peter N. vergabt mit seiner Gattin Katharina
Prechter, Tochter des Peter Prechter, Schöffen zu Hagenau, an das St.-Georgen-Werk zu Hagenau 1445.
Nicolaus N., Vicarius et Praebendarius chori zu Straßburg 1478; praebendarius chori majoris ecclesiae
Argentinensis, sacerdos clomus St. Antonii Isenheim 1497; f um 1500, sep. St. Wilhelm zu Straß-
burg. Fraglich ist, ob hierher gehört: Diepold N., der einen Revers gegen das Haus Österreich um
das Bergmeisteramt zu Maasmünster mit 20 fl. Sold ausstellt 1533.

W. In Silber ein schwarzer gerancleter Schrägbalken; auf dem Helme ein wie der Schild fin-
gierter Behälter (?), worin ein Hahnenfederbusch; Hd.: schwarz-silbern (Wappenbuch des Sebold
Büheler, fol. 292).

3) Nach dem abgegangenen Ort Nußbaum bei Unter-Griesheim, Oberamt Neckarsulm, benanntes
Geschlecht, von dem nur zwei Glieder, beide Marquard genannt, die Wohltäter des Klosters Kom-
burg waren, bekannt sind.

4) Ein Geschlecht, dessen Stammsitz Nußbaum, B.-A. Bretten, war. Marcward und Hertwig im
Codex Hirsaugiensis, fol. 28, genannt um 1100. Burkhard von N. verkauft dem Kloster Maulbronn
Zehnten zu Zaisenhausen 1297.

TOn Nußdorf. Von dem nach dem Dorfe Nußdorf, B.-A.
nur vier Sprossen bekannt. Eigilwardus de Nuzdorf, Zeuge
Eigilwardus de N. zwischen 1210 und 1215. Cunradus de N.,

de Nusdorf 1289. Mechthild von N., Gattin Bernhards von Uttenheim zum Ramstein um 1600, ge-
hörte wohl dem bekannten 1781 erloschenen Bayerischen Geschlechte dieses Namens an, über welches
Dr. W. Hund, Bayrisch Stammenbuch II, p. 195—200, zu vergleichen ist.

von Nuwille. Konstanzer Geschlecht. Heinricus de N., des Rates zu Konstanz 1368. Ulrich
von N., Ratsmitglied 1388. Uli von N. 1390.

Überlingen, genannten Geschlechte sind
zu Salem, zwischen 1134 und 1137.
Bürger zu Überlingen 1271. 27. 5. Ber.

0.

von Oberbächen, siehe Baechen, B. I, p. 32.

von Oberburne. Fritschmann von O. Ek. siegelt mit Henseli Müseli Ek. von Oberburne
1346.21.1. (Siegel fehlen). Ohne Jahresangabe: Cunmann von O. hat von den Herren von Ettendorf
den Kirchsatz zu Ulwilre und Besitz in Pfaffenhofen und Frankenheim zu Lehen.

von Oberdorf. (O. im Bezirksamt Konstanz.) Im Codex Salemitanus wird genannt: Burchardus
Oberndorf 1165.

in Obergasse. Ein wohl nach seinem Wohnsitze in Molsheim benanntes Geschlecht. Syfrid
in O. hat Güter in Molsheim 1329; sein Sohn Cuno in O. ist Pfahlbürger in Straßburg 1356.
Cuno in O. in Molsheim tot 1351. 2. 8.; seine Witwe ist Agnes Kemberin von Molsheim; seine Kinder:

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