Kindler von Knobloch, Julius ; Badische Historische Kommission [Editor]
Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 3): M - R — Heidelberg, 1919

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Rutlieb — Rutschi.

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die 1342 das Frauen werk zu Straßburg inne hatte. Kunz Pfaffenlapp zu dem R. und Henslin sein
Bruder zu Straßburg 1342. 2. 7. und 1356. 15. 9. Konrad Pfaffenlapp, genannt zu dem Rüste 1402,
1405, 1411.31.1., wohl identisch mit Konrad zum R. im Rate zu Straßburg 1398, 1402, 1416, Haus-
genosse in Straßburg 1342, seine Witwe Dina Stengin 1389. 14. 1. Adelheid zum R. Witwe Johanns
Großhans, ehemals Notarii curiae argentinensis 1419. Johann Pfaffenlapp, Bürger zu Straßburg, tot 1363,
heiratet Katharina zu dem R., Tochter Conzmanns zu Colmar 1363. Johann Pfaffenlapp zum R., im
Rate der Stadt Straßburg 1369 und 1377, vielleicht identisch mit dem 1370 genannten Hans von R.
Ohne Jahresangabe im Liber vitae des Klosters St. Thomas in Straßburg: Margaretha R., f 7. 7.
W. Drei Steinbockshörner (2:1), auf dem Helme ein Steinbockshorn (Siegel des Hans zum R.,
Schultheiß zu Straßburg 1459), auf dem Helme ein Brackenrumpf (Siegel des Friedrich zum R. 1449),
als Helmschmuck Löwenkopf (Siegel des Kunz zum R. 1412).

(Ergänzung zum Artikel über das an 2. Stelle genannte Geschlecht.)

Maria Agnes von R., Gattin des Johann Jakob von Pforr 1547. Maria Magdalena von R., Patin
zu Freiburg 1572.9.11. Petronella von R. heiratete 1605.6.8. Hans Jakob Linck. Beatrix von
Ramstein, geborene von R. 1614. Katharina von Rust, Witwe des Hans Melchior von Reinach
1620. 27. 2. Beatrix von R., Gattin des Johann Jakob von Pforr zu Munzingen 1621. Franz Diebold
von R., genannt Laplante, macht die Gegend von Saverne unsicher 1641—1651. Fraglich, ob hierher
gehörend: Christine von Ruost, Gattin des Karl von Rost zu Aufhofen und Kehlburg 1552, 1590,
begraben zu Gais in Tirol. Anastasia von R., Patin zu Gebweiler 1652.

W. In Rot drei silberne goldgekrönte Löwenköpfe, auf dem
Helme rotgekleideter wachsender armloser Mohr mit roter Zipfelmütze
und silbernem Aufschlage; Hd. rotsilbern (Siebmacher I, 194, No. 4).
Varianten des Helmschmuckes: Rotgekleideter, armloser Mannesrumpf
mit flacher roter Mütze mit silbernem Aufschlage und einer schwarzen
Feder; "Hd. rotsilbern '(Wappenbuch S. Büheler, f. 14); zwischen
zwei goldenen Hörnern ein gekrönter roter Löwenkopf; Hd. rotsilbern
(Wappenbuch S. Büheler, f. 14 und Wappenkodex Herold, f. 479,
No. 5); rotgekleideter armloser Mohrenrumpf mit goldenen Ohrringen,
roter Spitzmütze, silbernem Aufschlage und einer schwarzen Feder;
Hd. rotsilbern (Wappenbuch S. Büheler, f. 14); rotgekleideter, armloser
Mohrenrumpf mit rotsilberner Binde um die Schläfe; Hd. rotsilbern
(Wappenbuch S. Büheler, f. 15); zwei Helme, auf dem rechten ein
silberngekleideter armloser Mohrenrumpf mit flacher roter Mütze
mit silbernem Aufschlage und einer Fasanenfeder; auf dem linken
Helme ein goldgekrönter wachsender silberner Löwe; Hd. rotsilbern,
unter «Rust von Wetelsen» (Miltenberger Wappenbuch, f. 213); der
gleiche Schild ohne Helmschmuck mit der Bezeichnung «von Esten-
feld» (Miltenberger Wappenbuch, f. 223); armloser rotgekleideter
Mohrenrumpf mit silbernem Barett, das mit einer silbernen Strauß-
feder besteckt ist; Hd. rotsilbern (Wappenbuch Rocholtz, f. 419); armloser silberngekleideter Mohren-
jünglingsrumpf mit goldenen Ohrringen, roter Mütze
mit silbernem Aufschlage, silberner Spitze und sil-
berner Feder (Wappenbuch Reiber, f. 16); arm-
loser silbergekleideter Jünglingsrumpf mit Hermelin -
barett; Hd. schwarzsilbern (Wappenbuch des G. W.
von Stadion). Das Siegel des Albrecht von R. zu
Stollhofen 1374 zeigt einen Doppeladler (O. v. Alberti,
Württemberg. Adels- und Wappenbuch, S. 665).

Rutlieb. Mechtild Rutliebs selig, eines Edel-
knechtes Witwe, Bürgerin zu Neuenburg, vergabt mit
Konrad Renke und Berthold von Neuenfels an die
Pfründe des St. Maria Magdalena-Altares in der
Leutkirche zu Neuenburg 1334. 18.4.

Rutschi. Im 13. und 14. Jahrhundert in
Freiburg vielfach genanntes Bürgergeschlecht.
An Stelle der Seite 455 gezeichneten Wappen v. Reiachach.

zum Kust.

C. F. Wintersohe Buebdruckerei.

Schluß des dritten Bandes.
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