Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Metadaten

Kindler von Knobloch, Julius ; Badische Historische Kommission [Editor]
Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 3): M - R — Heidelberg, 1919

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.2607#0373
Overview
loading ...
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
11 (Co?

Unk ^M

et> JT,

tau8es RN{

"ii

R.D

1323 Ä

1 leben

■24.

anders

lv

°iötur

32^^

"-'•lo.i;

g der, Hof

gen 136] u

,!; Wedisehw,
tre 13Ri6,i
1.10,

uptlebi

in Fei
dem

igen zu H
Schloß E

?Mhaü-
44:1, h

oü Stu

{cttil:.

t-rintingen, !;
tz zu \
mit di
•- M

7. 1-
Würtl

wird
"tw-rkirche.

1432.1«'

-



von Rechberg.

369

Franziskanerklosters zu Heiligenbronn, f 1469. 23. 8., sep. wahrscheinlich zu Villingen. Literatur über
Hans von R., E. W. Kanter, Hans von Rechberg von Hohenrechberg. Ein Zeit und Lebensbild. Zürich
1903. T. Schön, Hans von Rechberg in den Besonderen Beilagen des Staatsanzeigers für Württemberg
1895. Würdinger, Hans von Rechberg und der Bund um den See in den Schriften des Vereins für
Geschichte des Bodensees 1874, pag. 167 ff. Beiträge zur Biographie: Mone, Zeitschrift für Geschichte
des Oberrheins III, 1852, pag. 450—456. Zimmersche Chronik I, 377ff. Bazing, Streitsache Werdenberg-
Sargans gegen Ulm und Genossen in den Württembergschen Vierteljahrsheften für Landesgeschichte 1886.
p. 253—262. P. J. Baptista, Die Ruggburg und Ritter Hans von Rechberg im Rechenschaftsbericht
des Voralberger Museum Vereins in Bregenz 1877, pag. 13—28. Vanotti, Geschichte der Grafen von
Montfort pag. 339 ff. und pag. 414 ff. Die Nachkommen des Hans auf Stammtafel S. 371. Zwei
Söhne des Albrecht von Rechberg von Hohenrechberg zu Illeraichen und der Adelheid Gräfin von
Werdenberg treten auf Oberbadischem Gebiete auf: A) RudoTi Deutschordensritter, Komtur zu Mainau
1432. 24. 10., Komtur zu Altshausen 1441, Komtur zu Summiswald 1442—1444, ohne Amt 1445,
Komtur zu Altshausen 1446—1457, Balleiverweser 1457, Komtur zu Könitz 1460—1479, Land-
komtur 1461—1476, Mitglied des St. Jörgenschildes 1464, urkundet bis 1476, f 1476 (alias 1479).
B) Konrad,1 stellt einen Revers bei seiner Aufnahme in das Domstift zu Augsburg aus 1411.13.10.,
immatrikuliert auf der Universität zu Heidelberg 1413. 20. 12., als Anhänger des Bischofs Anselm
von Augsburg wird der große Bann über ihn verhängt 1420. 23. IL, konsenti'ert als Pfarrer zu Donz-
dorf zur Kaplaneistiftung seiner obengenannten Eltern zu Donzdorf 1422. 2. 2., Domherr zu Konstanz
und Augsburg, Pfleger des Kapitels zu Augsburg 1433, Dompropst zu Chur 1437. 3' 8., zum Bischöfe
von Chur erwählt 1440. 14. 2., resigniert 1441. 5. 9., resigniert das Canonicat zu Augsburg 1445, noch-
mals beim Domkapitel Augsburg aufgeschworen 1447. 16. 10., f 1452.
2.3. (Necrologium Constansiense) f 1451. 1.8. (Kraus, Kunstdenkmale
Badens angeblich nach einem nicht mehr vorhandenen Grabsteine).
Konrad von R. von Hohenrechberg, der früher für den resignierten
Bischof von Chur gehalten wurde, Dompropst zu Konstanz 1453.29.11.,
vergabt der Kirche zu Donzdorf 1455. 25. 12., urkundet 1457. 14. 9.
und 1460.1.7., Dompropst und Herr zu Kunzenberg und Wurmlingen
1468, genannt 1469. 29. IL, f 1473. 5. 8. Gaudenz von R. von
Hohenrechberg, wohl aus der Illeraichener Linie, jüngster Domherr
zu Konstanz 1475. 13. 4. Erkinger von R. von Hohenrechberg, Sohn
des Hans zu Ravenstein und der Märgarethe von Treuchtlingen erhält
erste Bitten (primae preces) der Königin Maria Bianca für eine Dom-
herrenstelle zu Konstanz 1495. 1.4. Erkinger widmete sich aber nicht
dem geistlichen Stande und starb 1525.12.2. (oder 1527.12.11.).
Kaspar Bernhard von R. zu Hohenrechberg, seit 1626. 20. 7. Reichs-
graf, Herr zu Illeraichen, Hohenrechberg, f 1651. 3. IL, heiratet
1616 Maria Helene Edle Frau zu Reitenau, Tochter Jakob Hanni-
bals zu Langenstein und der Kunigunde Gremiich von Jungingen
und wird durch seine Gattin Mitbesitzer von Schlatt unter Krähen,
das er mit seinem Schwager Georg Ernst, Graf von Hohenzollern, von RechT)ers-

verkauft 1619. 12. 3.

W. Zwei aufrechte rote Löwen mit dem Rücken gegeneinander gestellt und mit verschlungenen
Schwänzen in Gold, auf dem Helme wachsender goldener Rehbock; Hd.: rotgolden (Siebmacher 1,25, No. 9).
von Rechberg. Adelsgeschlecht des Herzogtum Kärnthens, dessen Stammburg R. zwischen
Völkermarkt und Cappel lag. Hans von R., der ältere, hat Lehen an der Vellach vom Stifte St. Paul
inne 1414-—-1446, verkauft mit seinen beiden unten genannten Söhnen Besitz im Jauntale an das
Kloster Oberndorf, das der Kaiser Friedrich wegen dieser Güter in Schutz nimmt.l44L 7. 12., wird
mit seinen Söhnen vertrieben 1456. Seine Söhne sind: A) Hans von R., erschlagen in Kroatien,
B) Christof von R., auch Christofel Rechberger genannt, im Dienste Herzogs Karl des Kühnen von
Bnrgunu, im Dienste des Erzherzogs Albrecht von Österreich, unterzeichnet den Fehdebrief Herzog
Albrechts an Jos von Hornstein 1448. 12. 9. und Unterhändler zu Breisach wegen Übergabe des
Schlosses zu Rheinfelden durch Hans von Rechberg zu Hohenrechberg 1449, Vogt zu Pfirt 1459 und
1465, unter den Ständen des Sundgau und Elsaß genannt 1468, erhält Pfirt verpfändet von Erzherzog
Sigmund wegen einer Forderung von 7000 Goldgulden 1469; seine Gattin ist Ursula von Gültlingen,

Witwe des Hans Schnewelin von Landeck 1471, tot 1484.31.1., f 24. 6.......; seine Tochter: Rosa

von R. 1484. 31. 1. und 1484. 13. 5., sep. im Dome zu Basel, heiratet 1) Heinrich Truchsess von
Wolhausen, tot 1484. 31. 1. 2) Bernhard von Blumeneck 1484. 13. 5.

Oberbad. Gesehlechterbuch. III. 47
 
Annotationen