Kladderadatsch: Humoristisch-satirisches Wochenblatt — 35.1882

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XXXV. Jahrgang

3fr. 25. Zweites Beiblatt

^ZriefKalten. ^

Alten bürg. H. K.: Die Altenburger
2andes Zeitung lNr. ll',) bringt unter dein
Datum des 17. Mai wörtlich folgende Nachricht:
..Heute g e ge n A b e n d fiudet eine Sonnen-
finfternin statt. Dieselbe beginnt kur; vor 7 Ubr
und endigt bald 9 Uhr." Sollten die Astrologen
der Altenburger Landes Zeitung nicht geneigt sein,
derartige Volksbelustigungen künftig auf eine etwas
günstigere Tageszeit \\\ verlegen V '

Berlin. W. 2. is. Besiten Dank.

Bernburg. P. a.: Das Bernb u rg er

W ochen v l a 1 t i Nr. 11."») erzüblt in seine», Bericht
über das Bern au er Hnssitenfeit u. A.. die Hoben
Herrschaften seien bei ihrem Eintritt in die Stadt
„von einer l i e b I i ch e n G r u p p e v o n B u r g e r
töchtern aus dem Anfang des l.7. Jahr-
hunderts" empfangen worden. Und jetzt schreiben
wir 1882. Das nenn ich eine woblconservirte
Lieblichkeit?

(^oethen. G. N eklig s B n ch h a n d l u n g:
Noch eine solche Anzeige wie die liebe Übrige in
s)lx. 115 der Eoetben scheu Zeitung, und Sie
riskiren. das; wir Ibreu „Zeitschriften Iarnale
Pracht und Wisjentschaftlichen Werken"
als „geehrte Aponomenten" beitreten!

(5öln. M. 10.",2: Durch ein Inserat der
Eölnischeu Zeitung vom 16. Mai sucht ein
„20 Jahre alter" Mann, welcher „seit 8 Jahren
ganz Deutschland und die Schwei; bereist", einen
'Vertrauensposten. Der Jüngling muf; sein (Geschäft
etwas früh begonnen haben?

(Krefeld. 2.: Der biedre Bauer ist doch gar
;n kindlich!

Dorsten. I. N.: Eine merkwürdige Sorte
von Sounennusteruif'., welche das Dorsten er
Wochenblatt iNr.3h) für den 17.Mai angekün-
digt hat! Ist die Prophezeiung pünktlich ein
getroffen Y

Dulten. H. .'t.: Bon nur localem Interesse.

.Halberstadt. A. S : Der nette Einfall soll,
wenn auch in anderer Iorni. mit Dank benutzt
werden.

Plauen iVogtland),
schützt und wohlig must da
Tages stch jetzt in Ihrem
„;um Schutz der Sonn
errichten lassen"! t S. Nr. I
S o u n t a g s A n; e i g e r s.)

H. Vogel: Wie ge
leuchtende Gestirn vi
'ocal fühlen, da Sie
eine Marquise haben
2 des Plauen'scheu

.Halle a. S. N.N.: DieHallische?,eitung
tNr. ll-",) berichtet über „die vier prachtvollen
Ravvbeiigfte", ivelche Kaiser Alerander von Nus:
land unserem.Kaiser geschenkt, wörtlich folgendes:
„Es sind dies ganz weistgeborene Schimmel,
wie solche noch in dem Marstall ;n Hannover ge
;eigt werden" :c. :c. So entschieden wie bei dem
Verfasser des an. Berichts ist die Farbenblind!,eit
wohl selten ausgetreten
Hnfingen lVadei
legentlich.

Insterburg

So rottau. 2. Müller: In Nr. 39 des
S prvtt iner Wochenblans empfehlen Sie Ihre
Sensen. Dabei sagen Sie Iolgeudes: „Ich gebe
Jedem, welcher eine bei mir gekaufte Sense nicht
für ganz besonders gut erklärt, sehr gern
das Kaufgeld zurück und ;ahle noch I Mart
Entschädigung für das Probiren derselben."
Mit diesem Versprechen, geehrter Sensenmann,
eröffnen Sie. wohl etwas leichtfertig, vielen Leuten
recht weitgehende Aussichten auf ein von Ihnen
;u gründendes „patrimonium de. Enterbten".

Strafiburg «Elsäst). A. P.: Bestien Dank
dem Elsässer Journal für die freundliche Er
wahnnng iS.9ir.Il',). In Beziehung auf die
neue Orthographie stimmen wir Ihnen voll
kommen bei.

Sr. Ingbert i Pfa l;». V. Seiler: Freund
liehe» Dank für die lustige Eemposition.

Stuttgart. A. N.: Nein ; unseres Wissens
ist das Stück wirklich von 2. Schneider.

Wie» i M a r i a h i l f). Vi el e D est erreicher:
Welch ein Meer von „lichtblauen" Gedanken!
Wir gönnen Ihnen diesen ingeniösen Ingenieur
von ganzem Her;en. Freuen 'und rühmen Sie
sich seiner!

Wiesbaden. I',. A.: Bestten Dank.

Bei der großen Menge der an uns ge:
richteten Zusendungen ist die Beantwor-
tung einer jeden derselben uns ebenso
unmbglict) wie die Aufbewahrung oder
Rücksendung der uns anvertrauten Manu-
skripte. .Honorare werden in der Regel
nur für von uns erbetene Beiträge oder
nach besonderer Verabredung gezahlt.

Die Redaction des kladderadatsch.

. n st e r b u r g e r
) schreibt unter dem 17. Mai:
.. Die heutige partielle S o n n en fi n st er n i st ging
ziemlich spurlos vorüber und hat jedenfalls' die
gehegten Erwartungen nicht befriedigt." Wie wir
hören, soll das zahlreich versammelte Publicum
den Regisseur sogar ausgeüsiht und den Schauplatz
mit deutlichen Zeichen des Mistfalleus verlassen haben.

Königsberg lPreusten). P. P.: Nein, so
weil ist Prensteu auf dem Wege nach Eanossa
noch nicht vorgerückt, das; es. wie die Hartung's che
Zeitung tNr. 11-'. Beilage» meldet, seinen eigenen
„Papst" in die Berliner Ideologische Facultät
beruft. Einstweilen begnügt es sich mit dem Propst,
IFreiherr v. d. Goltz.

Leipzig. AI bert Werner: Wir haben Ihren
Neichstagswahl Humnus in Nr. 143 des 2ei p zig er
T ag e b l a tts i 2.BeilageI gelesen und können Ihnen
nur rathen: 2assen Sie doch endlich das vermale
deite Dichten sein!

Mengen. Z»

Interesse.

M.-(^ladbacl)

flur :

Hüll 4 Jlordf),
e-.ur-mfr. grunfrri*

'sende,

Eine Kornähre von
'Nr. l l I der Gladbacher
Zeitung) ist schon stark, der Glaube daran aber
jedenfalls viel starker.

Paris. D e m „ I u n g' j ch en S1 a m m t i f ch.":
.Z'l I. Die Abstimmung geschieht mündlich, die
'Namen aber werden geheim gehalten. V.I ll.) Ja.
er stimmt in allen Fallen sogleich mit ab. Ad III.)
Nein, eine Wiederholung der Abstimmung ist in
keinem Fall statthaft.

4 (o. in Hwbwt-

Vertat meiner

,s*bleehe*?H

rh turbtisf. lolidf

Karl

Wasser allein thut cs nicht,

nur die deilbringende Form in der Anwen-
dung desselben.

Kein Veser dieses Inserats.

iffc — namentlich diejeniaen.

«eiche zur Our oder i)<-
m |fr 1 FM ni auemlichkeit den Ankauf
UL * a 11 deabsichrigten sollte es
Ml ^ »I versäumen, sich die inter-

8! 1 esiante. auofübrliche iUu-

■ \ ll stritte Beschreibung nebst

II Prei-nota der weit-
Df ! verübmten und aller-

e» Ii vraktischsten

Auszug aus k. k. Hofrath I>r. Lüsehners Schrift

‘ftrtnxtn erfordcrlKb-

5chwemmer,iuniben

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