Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Metadaten

Küch, Friedrich [Oth.]
Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Marburg (Band 2) — Marburg, 1931

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.41407#0113
Overview
loading ...
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
1457—1458

93

firtel wyns zu 12 hellem, 1 p. mandeln, 1 p. figen und 1 p. rosyns
hene uff getragen, tud 1 p. 3 s.
Uff denselben dag, als man vorhogken und kremer verboth
und ine bescheit gethan, wie sie die festelspise geben solten, deß-
mals auch umbe andere der stad not gerydt, gehabt an wyne und
mandeln, daz iß tud 7 s. 8 d.
Uff montag zu abint nach Reminiscere, als man von bevele
des radis zcu dem canczler und schribern in den hob genant die
Bursen gegangen und mit ine geridt und uberkommen ist umbe daz
geschengken, ine vor die confirmacien und schadeloßbriffe zu thun,
hait man gehabt 1 firtel wyns zu 11 h. und 2 p. mandeln und rosyn,
tud 6 s.
Uff montag nach Oculi . . über panden gesessen ... 5 s.
Uff sonnabint vorjudica, als man daz messegelt verkündiget,
. . Essen 5 s.
Uff den heilgen Osterdag das gewöhnliche Essen 5 s.
Uff dinstag nach Quasimodogeniti, als unser gnedigen hern
dorch den burgemeister, Ludewigen im Hobe und Balthißar zum Arn
zu zcunfften und gemeynden han bevolen, gewerb zu thun, ire
zcunfftbrieffe widder uffgegeben und irn gnaden zu verandelagen,
daz dann so gesehen, und von denselben unsern gnedigen hern eyn
widderantworte davon auch widderbracht ist, deßmals etliche hern
von Arnßborg als umbe ire privilegia auch vor dem rade geteydinget
in biewesen junghern Raben*) und des canczelers, deßmals gehabt
und denselben zu eren uffgetragen an wyne, bier und andern kosten,
daz iß tud zusamen lx/2 p. 1j2 s. 2 d.
Uff donerstag nach Quasimodogeniti, als der burgemeister,
Ludewig im Hobe und Baltißar von Fronhusen den ganczen dag
uff der bürg gewest und zusschen unsern gnedigen hern nach ire
gnade beger und den zunfften geteydingt, deßmals zu mittage in
des burgemeisters huß gessen, dabie schriber und knechte gewest
und verczeret 7 s.
Uff sonnabint nach Quasimodogeniti, als jungher Rabe, Heinrich
von Hondeßhusen, her Herman Corper und anders me unser gnedigen
hern rede von wegen unser gnedigen hern den rath in des burge-
meisters huß verboth und die gebrechen zusschen Dytharte von
Rulshusen und dem wirte zu Gladenbach verhört und sie gescheiden
haben, desmals auch von andern me Sachen geridt, ist denselben
unser hern reden zu eren uffgetragen an wyne, bier und kosten,
daz iß tud 4 s.
Uff donerstag nach Misericordia domini, als der burgemeister
und Ludewig im Hobe von bevele des radis uff die bürg zu unsers
gnedigen hern reden gegangen als von Mathiß von Oigerßhusen
wegin, burger zu Marpurg, darumbe dann unser gnediger her Werner
Kothen geschreben hait, sin die zewene uff der bürg bleben, unsers
hern reden und dem canczeler zu eren 1/2 firtel wyns gegulden,
tud U/o s. 4 d.

1458

Febr. 27

März 6
März 18
Apr. 2
Apr. 11

Apr. 13

Apr. 15

Apr. 20

1) R. v. Boyneburg.
 
Annotationen