Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Metadaten

Küch, Friedrich [Oth.]
Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Marburg (Band 2) — Marburg, 1931

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.41407#0548
Overview
loading ...
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
528

Ratsprotokolle

1526
Jan. 20

Jan. 25

Febr. 1
Febr. 8
Febr. 15
März 1
März 8
März 15

Apr. 1

März 17
März 22

Uf sonnabent Sebastiani hat der rat beslossen, das Peter
piffer und Philips trummensleger sollen den von Marpurg mit
piffen und trummenslahen, wan sie des zu herezogen oder sunst
bereit und willig sein. Dargegen sollen sie die frieheit von der
stat und darzu, dweil sie mit den von M(arpurg) im felde sein,
i des tags ein s. zu verdienst und Ion haben.
Uf donnerstag sanct Pauli bekerung. Anwesend die Vorigen
ohne Ditz, dazu Schwobe. Ist bezalta). Die vierer sein auch hie
west, abir kein belonung entfangen. — Der burgermeister sal die
pfortner und wechter für sich heischen und ine ansagen, das sie
ein vlissig ufsehen haben mit wachen und das die pfortner kein
betler odir unbekante leute sonder erleubnus des burgemeisters in-
lassen. — Hans salzrufer sal ein statknecht sei. — Man sal zwen
wechter anneme, ein uf das Kalbstor und ein uf die Reintpforten.
Uf donnerstag nach Conversionis Pauli. Anwesend die Vorigen
ohne Schwobe und Blankenheim, dazu Ditzb). — Man sal Cleinhen,
furheischen 6 g. halben. Dergleichen piffer und trummensleger.
— Man sal das hebermel verkeufen. — Man sal den brief belangen
den margttag zu Homberg zunft und gemein zur zeit, wan sie bei
einander sein, vorlesen lassen. — Man sal beide hergelde zusamen
rechen und darnoch setzen.
Uf donnerstag nach Dorothee. Anwesend die Vorigen ohne
Werner und Schmalkalden. Ist bezaltc).
Uf donnerstag nach dem Eschtage. Anwesend die Vorigen,
dazu Werner, Schmalkalden, Schwabe ««^Blankenheim. Ist bezaltd).
Uf donnerstag nach Reminiscere. Anwesend die Vorigene).
Uf donnerstag nach Oculi. Anwesend die Vorigen ohne
Schmalkaldenf)< — Ist des rats meinung, das Heinrich Koch sein
dochter gein Collen odir sunst gein Normberg schicken (sol) zu be-
sichtigen, ob sie der krankheit des ussatz sei. Wa sie alsdan das
kindergelt gibt, so sol man sie zun sichen ufneme.
Uf donnerstag nach Letare. Anwesend die Vorigen ohne
Werner, dazu Schmalkaldeng). — Man (sal) zwen feltschutze uf
der stadt zimlich belonung und den pfandschilling anneme. — Dem
augustinerherr von Alsfelt ist bescheit worden, er sol nach Ostern
seiner versessen zinse halben bescheit odir bezalung werde. —
Johan Manderscheit hat sich des geschos beschwert erfunden. Sal
solichs an zunft und gemein brengen. — Man sal zum nehisten
sonnabent der Duchscheren antwurt geben. — Man sal zum nehisten
(donnerstag) zwuschen Johan Bellersheim und Hen Fritag urteil
fassen. — Man sal die fleischhauwer zum nehisten donnerstage
furheischen.

a) Am Rande 9 alb.
b) Am Rande 9 alb.
c) Am Rande 7 alb.
d) Am Rande 11 alb.
e) Am Rande 11 alb.
f) Atn Rande 10 alb.
g) Am Rande 10 alb.
 
Annotationen