Lehmann, Johann Gottlob
Versuch einer Geschichte von Flötz-Gebürgen: betreffend deren Entstehung, Lage, darinne befindliche Metallen, Mineralien und Foßilien ... — Berlin, 1756

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V (225) G
Der siebende Abschnitt.
Von andern in Flößen befindlichen
und flötzartig brechenden
Steinen.
Hl)achdem wir die siöhartig brechenden Er«
dm, Saltze, verbrennliche Mneralim,
Metalle und Ertzte im vorhergehenden be-
ttachtet haben; so kommen wir nun auf das
str darinue enthaltene, nehmlich die Steine.
Wir wollen solche in
1) Durchsichtige,
2) Halbdvrchsichrige,
z) Undurchsichtige
«intheilm. Von drnm vurchsichtigm kau
man eben nicht vieles anführen, indem was
zum theil die würcklichen orientalischen
Steine anlangt, man mchr recht zuverlässige
Nachricht Hal, in was vor einer Mutter
solche eigentlich liegen, wenigstens würde mau
in unfern Flöh - Schichten vergebens Dia-
manten, Rubinen, Schmaragden, Sa»
phire rc. suchen. Zwar weiss ich wohl, baß
man vorgiebt, auch auf Flöhen Helle, durch-
sichtige Quartzdrusen öfters anjutreffen; al-
lein, alles was ich von dergleichen Drusen
auf Flöhen wahrgenommen, sind niemahls
kein« Quarh, sondern jederzeit ftlenitifche
Spathbrusrn gewesen, welche wie bmitS im
P sten
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