Kalning, Pamela; Miller, Matthias; Zimmermann, Karin; Universitätsbibliothek Heidelberg [Editor]
Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 496 - 670): bearb. von Pamela Kalning, Matthias Miller und Karin Zimmermann ... — Wiesbaden, 2014

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Cod. Pal. g’erm. 585

(4j. 189 r) by tag. Folgen Geomantische Figuren. die gen fursich. - (4k. 189 v)
Tierkreiszeichen und geomantische Figuren. - (41. 189 v) Das Jar im merczen. Aries
Thaurus ... Jtem Ix stund geet der mon in eynem zeychen.

5. 190 r REZEPTE UND PROGNOSTIKEN. (5a.) Rezept: Jtem nym petersilg samen ...
daz ist gutt für die grosse. - (5b.) Rossarznei: Jtem Esula minor .. für die fell daz die
brechen eym yeglichen pferd. - (5c.) Prognostik. Jtem am abent vincency ... so wurt viel
weyns. - (5d.) Kornpreise./fem am heyligen crist abent... wurt sie nit teuwer.

6. 190 r/v GEOMANTISCHE NOTIZEN. Geomantische Figuren, Zuordnung zu
Planeten und Tierkreiszeichen. [Figur] jst Jupiter venus ... luna gancz wesserig.

7. 191 r—205' KALENDER, dt. (7a. 191 r-193 r) Anleitung zur Berechnung der Goldenen
Zahl (nach 1457) und des Sonntagsbuchstabens (nach 1456); eine ‘WürfeltafeP. - (7b.
194 r-205 v) Kalender. Auffällig ist die Erwähnung der Heiligen Gumprecht bychter (11.
März, Diözese Würzburg); Marcellini bischoff (20. April, Siidfrankreich); Sebolt
beychtiger (19. August, Diözese Bamberg). - 193 v leer.

8. 206 r/v GEOMANTISCHE TABELLE. Tabelle mit Erläuterung: [I]7s7 dieser tafeln
findestu in wellichem zeychen eyn yeglich liecht gesteet vnd in wellichem zeychen wir
teglich seyn ... 206 v ...Auch wisß das der zeylen eyn oben herab vnder der gulden zale
weret eynjare vnd darnach eyn yegliche zeyle weret auch eyn gancz jare.

PK

Cod. Pal. germ. 585

‘Feuerwerkbuch von 1420’

Papier • 40 Bll. • 21,8 x 18 • Schwaben • um 1440

Lagen: (VI-1) 11 + V 21 + VI 31 (mit Bll. 21a, 26a) + (II-l) 34 + II 38. Lagenordnung bei der Neubindung am Ende
gestört, ursprüngliche Lagenformel nach Schneider, s. Lit.: ... + (V-3) 38; Textverlust nicht nachweisbar. Vorne
und hinten je ein ungezähltes Vorsatzbl., modern. Fehlerhafte Foliierung des 17. Jhs.: 1-21, 21[a.]-26, 28-38,
Bl. 26a mit moderner Zählung. Wz.: drei Varianten zwei gekreuzte Schlüssel in Kreis, darunter ähnlich Piccard,
WZK, Nr. 121.479 (Utrecht 1438). Schriftraum (rundum mit Silberstift bzw. blind geritzt begrenzt): 17-17,5 x
9,5-10; 19-20 Zeilen. Bastarda von einer Hand. Vorrede (l r-2‘) und Überschriften in Rot. l r Korrekturen eines
späteren Benutzers. l r Initiale mit ornamental gespaltenem Buchstabenstamm über sechs Zeilen in Rot. Rote
Lombarden über eine bis zwei Zeilen. Selten Cadellen. Leichter Wurmfraß, v.a. in der ersten und letzten Lage,
und Wasser(?)-Fleck (Bll. 2-8). Moderner Halbledereinband. Restaurierung 1972 (Walter Schmitt/Heidelberg),
dabei altes Kopert abgelöst (s. Fragment). Rundes Signaturschild, modern: Pal. Germ. 585.

Herkunft: Datierung aufgrund des Wasserzeichen- und Schriftbefundes, Lokalisierung nach der Schreibsprache.
Alte römische Signatur auf dem papiernen Rückenschild des alten Koperts: 1601. Das erste sowie die letzten drei
Bll. der Handschrift waren bereits 1939 (vgl. Schneider, Lit.) nicht mehr vorhanden. l r Signatur (19. Jh.?): Pal.
585.

Schreibsprache: schwäbisch.

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