Münchener Kunstversteigerungshaus Adolf Weinmüller [Editor]
Fayencen (Sammlung G. Karlsruhe), Barock-Möbel, Gemälde alter und neuer Meister, Teppiche, Textilien, Kleinkunst, Bücher: Versteigerung: 4. Dezember 1941, 4. Dezember 1941 (Katalog Nr. 29) — [München], 1941

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400 HALBSCHRANK. Ulm. Ende 17. Jahrh. Auf Kugelfüßen, eintürig. Halbsäulen auf
Konsolen, das architektonisch angeordnete Mittelfeld begrenzend. Vorderwand ver-
schiedene Hölzer, Platte Nußbaum, Seiten Weichholz. — H. 99, B. 109, T. 54 cm.

401 SCHRANK. Deutsch, 17. Jahrh. Dat. 1605. Zweitürig mit vier Feldern. Diese umrahmt
und gefüllt mit Laubsägeornamenten (Doppeladler). — H. 160, B. 143, T. 62 cm.

402 KABINETTSCHRANK. Süddeutsch. Mitte 17. Jahrh. Unterbau auf sechs gedrehten
Säulen mit vorspringendem Mittelteil. Aufsatj auf sechs Kugeln mit Greifenklauen ,•
seitlich je vier Schubladen übereinander, schmäleres vorspringendes Mittelteil mit
architektonischen Motiven als Türe, hinter derselben kleine Schubladen. Nußbaum
mit schwarzen Leisten. Die Schubladenfelder sowie die Mitteltür Schildpatt mit Bronze-
beschlägen. — H. 164, B. 129, T. 47 cm. Abb. Tafel VI

403 KABINETTSCHRANK. Süddeutsch. Ende 17. Jahrh. Auf gedrehten, durch diagonale
Zargen verbundenen Säulen zwei Schubladen nebeneinander, darüber dreigeteilter
Aufbau: vorspringende Seitenteile mit je vier Schubladen,- in der schmäleren Mitte
hohe Tür über Schublade. Zurückspringende Ballustradengalerie als oberer Abschluß.
Wurzelholz mit schwarzen Einfassungen, Säulen und Zargen schwarz. — H. 165,
B. 111, T. 64 cm. Abb. Tafel VI

404 DIELENSCHRANK. Norddeutsch. Dat. 1787. Zweitürig, mit abgeschrägten, konsolen-
geschmückten Ecken; oberer Abschluß segmentbogenförmig. In den Türfeldern ge-
schnitzte Blumenomamente. Kleine Beschädigungen. Eichenholz. — H. 240, B. 200, T. 60 cm.

405 SCHRANK. Norddeutsch. Ende 18. Jahrh. Zwei Türen mit je zwei Feldern über-
einander, zwischen letjteren Rosetten, abgeschrägte Ecken. Mahagoni, Mittel- und obere
Abschlußleiste schwarz. — H. 197, B. 122, T. 57 cm.

406 KLEIDERSCHRANK. Holländisch. Um 1800. Mahagoniholz, reich eingelegt mit Blumen
und Ranken. — H. 170, B. 154, T. 55 cm.

407 ANRICHTE. Friesisch. Dat. 1741. Zweitüriger Unterbau mit fünf reichgeschnitjten Feldern
(Flachschnitjerei). Aufsatj getragen von zwei Balustersäulen. Geschnitjtes Kranzgesims.
Eichenholz. — H. 204, B. 178, T. 50 cm. Abb. Tafel V

408 KOMMODE MIT AUFSATZ. Holland. Mitte 18. Jahrh. Drei geschwungene Schub-
laden als Unterbau, darüber auf flachen Kugelfüßen Aufsatj i je drei geschwungene
Schubladen an den Seiten, in der Mitte konvex geschwungene Tür mit Schublade
darüber. Schwarzlack mit braungelben Chinoiserien. — H. 150, B. 126,5, T. 64 cm.

Abb. Tafel VII

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