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Zimmermann, Karin [Editor]
Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 1 - 181) — Wiesbaden, 2003

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https://doi.org/10.11588/diglit.2667#0445
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COD. PAL. GERM. 163

21ra-136vb SCHWABENSPIEGEL, LAND- UND LEHNRECHT (Langform M). [Register
Landrecht:] /. Hye bebent sich an die Cappitel des lantrecht bueches vnd von erste der vorredde ...
25ra [Landrecht:] >Hie hebet sich an daz lant recht buch vnd von ersten die vorredde:<. I. HErre got
herre hymmelscher vaterguetgeschueff due dem menschin mit dryfaltiger wirde ... 105r >wiepaf-
fen fursten vnd paffen ir gotteshuser virußern mogenU.... vnd er dem yt anders daz mag myt stede
bliben. [Register Lehnrecht:] /. Dye Cappittel des lehen rechtes bueches von ersten von den sieben
hierschilden ... 107ra [Lehnrecht:] >Hie hebent sich Ane Alle Lehenrechte<. WEr lehen recht irken-
nen wolle der folge dieses buches lere ... 136va Hye had daz lehenrecht buch ein ende ... 136v daz
verlihe vns der vatter vnd der Son vnd der heiige Geyst AmeN. In der Hs. ist das Landrecht in 392
und das Lehnrecht in 151 Artikeln enthalten. Text: Karl August Eckhardt (Hrsg.), Schwaben-
spiegel Langform M, Aalen 1971 (Bibliotheca rerum historicarum 5, Studia iuris Suevici 2),
S. 134-406; Reihenfolge der Artikel - vor allem am Ende des Landrechtteils - stark abweichend,
unter anderem fehlt der Artikel ,Von den Juden' (bei Eckhardt Nr. 242). Der Text der Judeneide
(nach Cod. Pal. germ. 163, 82rb- 83ra): Zimmermann (s. Lit.), S. 100 -102. Zur Zuordnung in Klasse
II, Ordnung He s. Homeyer 1, S.*22; Oppitz 1, S. 37f. Zum Text s. Peter Johanek, in: VL2 8
(1992), Sp. 896-907. - 24v, 136a*r-136 f*v (bis auf Schriftraumbegrenzung [24v]) leer.

137ra-141va SCHIEDSSPRUCH. >[Anfang der Überschrift weggeschnitten] vnd der stat zue
Wormß xiiij hundert vij Jar<. Wir Ruprecht von gettes [!] gnadin Romischer konig ... vnd wir Jo-
hann von den selben gnaden des heiigen stules zue Mencze Ercz bischoff... bekennen vnd duen
kuent... Als der Erwirdege Matheus By seh off zue Worms ... 141r geben ist zue Winheym [Wein-
heim/Bergstraße] off den samßdag vor sant Margreten der heiigen fünffrauwen dag nach Cristige-
burte vierzehen C:Jar vnd dar nach yn dem Siebenden Jar vnsers 141va kunig Ruprecht Riches in
dem Siebenden Jare dr Ira ira [9. Juli 1407]. Schiedsspruch König Ruprechts I. (Kurfürst Rup-
recht III. von der Pfalz; König 1400-1410; ADB 29, S. 716-726) und Erzbischof Johanns von
Mainz (Johann von Nassau; ca. 1360-1419; LThK 5, Sp. 933) über die Rechtsverhältnisse zwi-
schen dem Wormser Bischof Matthäus (Matthaeus de Cracovia; ca. 1345-1410; LThK2 6,
Sp. 1484 f.) und dem Klerus auf der einen und der Stadt Worms auf der anderen Seite (unter ande-
rem über Streitigkeiten bezüglich des Wein- und Kornhandels). Text: Johann Friedrich Schannat,
Historia episcopatus Wormatiensis, Bd. 2, Frankfurt/M. 1734, S. 218-223 (Codex Probationum
Nr. 246). Zum Text vgl. Eduard Winkelmann (Hrsg.), Regesten der Pfalzgrafen am Rhein
1214-1508, Bd. 2: Regesten König Ruprechts, bearbeitet von Lambert von Oberndorff und
Manfred Krebs, Heidelberg 1939, S. 360 Nr. 4869; Joseph Chmel, Regesta chronologico-diplo-
matica Ruperti Regis Romanorum. Auszug aus den im k. k. Archive zu Wien sich befindenden
Reichsregistraturbüchern vom Jahre 1400 bis 1410, Frankfurt/M. 1834, S. 143 Nr. 2331. Heinrich
Boos (Hrsg.), Monumenta Wormatiensia. Annalen und Chroniken, Berlin 1893 (Quellen zur Ge-
schichte der Stadt Worms 3), S. 260-266 Nr. 24. - 141vb, 141 a*r-141 b*v leer.

142r BESCHLUSS DES RATES VON WORMS (7. Juli 1343). [Anfang fehlt] >Dez Ratz brieffc.
Wir der Rat vnd die sechtzehen zu Wormße verleben vnd dün künt... daz wir... halten wollen ...
han wir vnser stede Insiegel gehangen an diesen brieff der do geben ist nach Cristus gebürte drut-
zehn Jare vnd in dem drü vnd firtzichesten Jare vff den nhesten mandag nach sante Vlriches dag
[7. Juli 1343]. Niemand soll wegen Worten (dorch wort willen) höher als mit 3'/2 Pfg. Heller Strafe
belangt werden. Text auch Bl. 143v. - 142v, 142a*r-142b*v leer.

143r RATSEID VON WORMS. 143r >Diß ist der eyt den der Rat alle Jare sweret an dem andern
dage nach sante Martins dag<. Primo daz ich mynnem kern dem bischoff dem stiefft vnd der stat
zu Wormß holt vnd gedrüwe sy... so uch got helffe vnd alle heiigen. Primo daz wir alle rat vnd ge-
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