Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 40.1915

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DIE SCHACHTGRÄBER VON MYKENAI

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wir zahlreiche Spuren späteren Grabcultes in den Dromoi
der Kuppel- und Kammergräber finden (vor allem in Menidi,
Kuppelgrab v. Menidi 5 ff.), so haben gewiss auch die Fürsten
von Mykenai an den Schachtgräbern ihrer Vorfahren geopfert,
und dazu war es wichtig, dass die Grüfte in ihrem alten Zu-
stand, mit den sie krönenden Grabstelen, sichtbar blieben.
Von diesen Stelen standen ja noch zu Schliemanns Zeiten
einige in situ aufrecht, wie die Ausgrabungsberichte (Myke-
nae 176 ff. Taf. VII) und die erwähnten Photographien lehren.
Und so erklären sich auch ganz ungezwungen die Scherben
und Idole jünger mykenischer Zeit, die Schliemann und-vor
allem jüngst Keramopullos (Arcli. Anz. 1914,125 ’) direct über
den Grabschachten, tief unter dem vermuteten Boden des Plat-
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