Die Bewegung: Zeitung d. dt. Studenten — 10

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Besprechungen In Salzburg

Deutschlands, Italiens, Japans Studenten vereint

Auf Anregung der Reichsstudentenführung
fand in Salzburg zum erstenmal auf der poli-
tischen Grundlage des Dreimächtepaktes eine
eingehende Arbeitsbesprechung der drei Stu-
dentenschaften Italiens, Japans und Deutsch-
lands statt. Reichsstudentenführer Gauleiter und
Reichsstatthalter Dr. Scheel hatte zu dieser
Arbeitsbesprechung eingeladen, die gerade im
jetzigen Augenblick des von den drei verbün-
deten Mächten gemeinsam geführten Schick-
salskampfes von besonderer Bedeutung ist, da
sie die Beziehungen der drei Länder auch auf
studentischem und wissenschaftlichem Gebiet
vertieft und festigt.

Auf Einladung des Reichsstudentenführers
traf in Salzburg eine achtköpfige Abordnung
der italienischen Studentenführung ein, an
deren Spitze der italienische Studentenführer
Nationalrat Antonio d'E s t e stand. Ferner
traf eine fünfköpfige Abordnung des japani-
schen Studenten- und Akademikertums ein, die
geführt wurde von dem Präsidenten des Japa-
nischen Akademikervereins in Deutschland,
Professor K o m o r i. Die Abordnungen wurden
auf dem Bahnhof in Salzburg vom bevollmäch-
tigten Vertreter des Reichsstudentenführers im
Kriege, Parteigenossen Dr. Gmelin, von dem
Stellvertretenden Gauleiter Salzburg, Partei-
genossen Wintersteiger, von Regierungspräsi-
dent Dr. Reitter und dem Amtsleiter der Reichs-
studentenführung, Dr. Wolff, begrüßt. Die Reichs-
studentenführung lud dann die Abordnungen
zu einem kameradschaftlichen Beisammensein
ein, auf dem den ausländischen Gästen und
Kameraden wertvolle deutsche, italienische und
japanische Kulturfilme gezeigt wuiden.

Die sachliche Arbeitsbesprechung hatte eine
Vertiefung der gegenseitigen Beziehungen zum
Ziel. Sie unterstrich den Willen der drei Stu-
dentenschaften, mit den der studentischen Ju-
gend gegebenen Mitteln die Erziehungsarbeit
der drei Völker entsprechend den Leistungen,
die die drei verbündeten Länder und Völker
bereits im Kampf gemeinsam aufbringen,
durchzuführen. Hierbei ist besonders an den
Einsatz der wissenschaftlichen und kulturellen
Beziehungen gedacht, die auch für den Sieg der
drei Mächte eingesetzt werden sollen. Die wei-
tere Grundlage dieser in Salzburg besproche-
nen und festgelegten Arbeit wird die Tatsache
sein, daß auch andere Studentenschaften Euro-
pas und der übrigen Welt bei dieser neuen
Arbeit mitwirken werden.

Die Führer der in Salzburg versammelten
Studentenschaften Italiens, Japans und Deutsch-
lands, Nationalrat d'Este, Professor Komori und
Dr. Scheel, haben sich in Salzburg im Geiste
des Dreimächtepaktes und der Waffenbrüder-
schaft und im Bewußtsein ihrer besonderen
völkischen Verpflichtung zu engster Zusammen-
arbeit aufs neue verbunden.

In einer gemeinsam abgegebenen Erklä-
rung heißt es unter anderem: „Die studentische
Jugend der Völker des Dreimächtepaktes
kämpft an allen Fronten Schulter an Schulter
bis zur Erringung des Endsieges. Sie gelobt,
vorbildlich auch die letzte Kraft der Heimat
für den Sieg der Front einzusetzen."

Die Führer der Studentenschaften Italiens,
Japans und Deutschlands kamen überein, in
regelmäßigen Absenden Besprechungen über
alle sie gemeinsam berührenden Fragen in der
schon seit Jahren bewährten Kameradschaft
durchzuführen. Die nächste Besprechung dieser
Art wird in Italien stattfinden.

Unser Bild zeigt die Führer der Studentenschaften Italiens, Japans
und Deutschlands während der Arbeitsbesprechung in Salzburg. Von
links nach rechts: der Italienische StüdentenfUhrer Nationalist d'Este,
Heiehsstudentenführer, Gauleiter und Reichsstatthalter Dr. G. A.
Scheel, der Präsident des Japanischen Akademikervereins in Deutsch-
land, Professor Komori.

Von Seiten der Reichsstudentenführung nah-
men an den Arbeitsbesprechungen teil:

Der bevollmächtigte Vertreter des Reichs-
studentenführers im Kriege, Parteigenosse D r.
G m e 1 1 n, der Stabsführer der Reichsstudenten-
führung, Parteigenosse Thomas, der Leiter des
Außenamtes, Parteigenosse Dr. Heymann,
der Amtschef des NS.-
Altherrenbundes, Par-
teigenosseDr. O s t a r-
h i 1 d , der Leiter des
Amtes Presse und
Propaganda der Reichs-
studentenführung, Par-
teigenosse Dr. Wolff,
der persönliche Refe-
rent des Reichsstu-
dentenführers, Partei-
genosse Dr. Bruns,
der Beauftragte des

keichsstudenten-
führers in Italien, Par-
teigenosse Dr. Al-
brecht, der lang-
jährige Mitarbeiter der
Reichsstudentenfüh-
rung Dozent D r.
C 1 a s s e n , der japa-
nische Beauftragte der

Reichsstujjentenfüh-
rung, Parteigenosse
Werner, und der

Abteilungsleiter im
Außenamt der Reichs-
studentenführung, Par-
teigenosse Sattgast.

Immer einsatzbereit

Der deutsche Student, der seinen Einsatz
noch in der Heimat ableisten muß, und die
deutsche Studentin haben auch im vergange-
nen Jahr durch die Tat bewiesen, daß sie
jederzeit bereit sind, neben ihrem Studium,
das ihr eigentlicher Arbeitsplatz ist, noch
darüber hinaus im Kampf der Heimat an jedem
anderen Arbeitsplatz, wo sie gebraucht werden,
in Anspannung aller Kräfte mitzuhelfen, den
Endsieg zu erringen.

Nachfolgende Zahlen sollen nun zeigen, auf
welche Gebiete sich der Einsatz des deutschen
Studententums erstreckt hat:
15 500 Studenten und Studentinnen im Rü-
stungseinsatz der ungelernten Kräfte,

3 900 im Rüstungseinsatz der gelernten Fach-
kräfte,

2 000 Studentinnen lösten erholungsbedürftige
Arbeiterinnen am Arbeitsplatz ab,

1 500 Studentinnen und Studenten waren bei
dem Aufbau der Ostgebiete tätig,
260 im Westen,

100 in einem speziellen bergbau-chemischen
Einsatz,

460 arbeiten bei der Organisation Todt im

Osten und Westen,
200 im Rahmen der Reichsbahn,

35 bei der Reichspost,
700 halfen den Bauern bei der Einbringung

der Ernte,

1 200 schafften auf dem elterlichen Bauerngut,

2 750 halfen als Praktikanten und Famulanten

in Kliniken und Lazaretten,
500 in Apotheken,

340 als ärztliches Hilfspersonal bei der
Kinderland Verschickung,

230 als Kräfte der Lagerbetreuung in HJ.
und BDM.,

440 im Deutschen Roten Kreuz als Helfer,
50 gingen für wichtige Aufgaben ins Aus-
land,

1 500 verteilen sich auf viele kleine örtliche
Einsätze,

170 erstellten wissenschaftliche Arbeiten

und Untersuchungen im Rahmen des
studentischen Kriegsleistungskampfes, für
kriegswichtige Wissenschaftsarbeit,

2 000 waren in ihrem früheren Berufe haupt-
beruflich tätig,

4 400 legten Prüfungen ab,
200 Studentinnen wurden in ihre eigenen
Familien entlassen, weil sie mehr als
vier jüngere, unversorgte Geschwister
hatten,
und nur

2 100 Studenten und Studentinnen schieden
wegen akuter Erkrankung, Kriegsver-
wundung oder schwerer körperlicher
Behinderung aus,
der Rest von
24 000 Studenten und Studentinnen verteilt sich
auf solche, die nach Schluß des Seme-
sters zum Wehrdienst einberufen wur-
den, auf Soldaten, die in irgendeiner
Form zum Studium abgestellt waren, auf
Angehörige irgendwelcher Wehrmachts-
Akademien und auf Ausländer.

Parteigenossin Dr. Kottenhoff
Gaufrauenschaftsleiterin von Salzburg

Am 3. März wurde die Reichs-ANSt.-Referen-
tin Parteigenossin Dr. Anna Kottenhoff
durch Reichsfrauenführerin Parteigenossin Ger-
trud Scholtz-Klink und 'n Vertretung des
Gauleiters und Reichsstatthalters Dr. Scheel
durch den Stellvertretenden Gauleiter Win-
tersteiger als Gaufrauenschaftsleiterin des
Gaues Salzburg der NSDAP, in ihr neues Amt
eingeführt.

Wir werden über die feierliche Einführung,
auf der die Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-
Klink und die Reichs-ANSt.-Referentin Dr.
Anna Kottenhoff sprachen und die von musi-
kalischen Darbietungen des Mozarteum-Quar-
tetts Salzburg und von Frau Prof. Elly Ney am
Flügel umrahmt war, noch eingehend berichten.

Das deutsche Studententum trauerte
um Dr. Todt

Für das deutsche Studententum, das in
Reichsminister Dr. Todt einen großen Freund
und Förderer verloren hat, ordnete der Reichs-
studentenführer Dr. G. A. Scheel einen Ge-
meinschaftsempfang der Trauerfeier an. Weiter-
hin wurde in allen NSDStB.-Gruppen eine
feierliche Gedenkminute durchgeführt. Sieben
Tage wehten die Flaggen des NSDStB. auf
Halbmast und sieben Tags wurden alle gesel-
ligen Veranstaltungen der Kameradschaften
eingestellt.

Ausleseaktion in den Niederlanden

Telegramm an den Reichsstudentenführer
Dr. Scheel

Nach viermonatiger Arbeit wurden in der
1. Ausleseaktion in den Niederlanden 27 Be»
Werber für das Langemarckstudium ausge-
lesen. Damit kann der Lehrgang Hannover
das volle Gelingen und die feste Grund-
legung seiner Arbeit bei dem verwandten
Stamm der Niederlande melden.

Heil Hitler!

Dr. Clausen, Lehrgangsleiter.

iliiliiliiiiillHillliiliiiiiiliiiHlllliillilllllillilllliHllllilItllllllllllllllllllllllllMlllllllilininiiiiiiiiilllllllllillllllillliiluilllllini .....i......inmiUHiiitniinliini.......miiniiniim

Im Kampfe fielen:

Gausiudentenführer Kugelmann

Der Gaustudentenführer Hessen-Nassau, Gau-
hauptstellenleiter Karlheinz Kugelmann,
ist am 31. Dezember 1941 in einem Feldlazarett
im Osten einer schweren, als Leutnant in einem
Pionierbataillon erlittenen Verwundung erlegen.
Kugelmann ist Träger des Ehrenzeichens des
NSDStB. sowie der Dienstauszeichnung der
NSDAP, und Inhaber des EK. II. Klasse. Das
deutsche Studententum und die politische Füh-
rerschaft des Gaues Hessen-Nassau erleiden mit
dem Heldentod dieses vorbildlichen National-
sozialisten einen schweren Verlust. Sein
Werdegang ist charakteristisch für die Entwick-
lung der nationalsozialistischen Bewegung an
der Hochschule und für die Einheit der studen-
tischen Arbeit mit dem Altherrentum.

Karlheinz Kugelmann, der am 2. Juli 1912 in
Dresden geboren wurde, stand seit 1930 aktiv
in der Bewegung. Als er eben zur Schule ge-
kommen war, starb sein Vater infolge eines
Betriebsunfalles. Seine Mutter ermöglichte ihm
trotzdem den Besuch des Realgymnasiums in
Wiesbaden, wo er 1930 die Reifeprüfung be-
stand. Als Werkstudent begann er dann an der
Universität Frankfurt das Studium der Mathe-
matik, Physik und Chemie mit dem höheren
Lehramt als Berufsziel. Obgleich er in dieser
Zeit oftmals durch Bau- und Erdarbeiten seinen
Lebensunterhalt verdienen mußte, bestand er
das Staatsexamen mit der Note „gut" und wurde
in den Staatsdienst übernommen.

Schon im Sommerhalbjahr 1930, seinem ersten
Studiensemester, ist er in die verbotene Hoch-
schulgruppe Frankfurt des NSD.-Studenten-
bundes und nach Vollendung des 18. Lebens-
jahres auch in die NSDAP, eingetreten. Sein
Eintritt in die SA. erfolgte im Herbst des glei-

Kranke Zähne
vergiften den Körper.

Wir haben deshalb die Pflicht, die Zähne mor-
gens und erst recht abends gründlich zu pflegen.

Ch lorodont

«eistdenWegzur/v'cAr/'se/iZahnpflege. Sparsamer
Verbrauch von Chlorodont hilft über die un-
vermeidliche, zeitbedingte Verknappung hinweg.

chen Jahres. Er selbst schreibt dazu: „Nach
dem Erlebnis des Zusammenseins mit Arbeitern
auf dem Bau während der Sommerferien ging
ich am 21. Oktober 1930 zur SA." Täglich
mußte er zum Studium nach Frankfurt fahren
und tat doch ständig Dienst bei seinem Sturm
in Wiesbaden. 1934 wurde er als Sturmbann-

referent für weltanschauliche Schulung einge-
setzt; später gehörte er als Verbindungsreferent
dem Stab der Gruppe Hessen an und ist in die-
ser Eigenschaft zum Sturmhauptführer beför-
dert worden.

Parteigenosse Kugelmann war Mitglied der
Altherrenschaft einer früheren studentischen
Korporation bis zu ihrer Selbstauflösung, trat
aber unmittelbar mit der Neugründung des NS.-
Altherrenbundes der Deutschen Studenten der
Altherrenschaft „Freiherr vom Stein", Frank-
furt a. M., bei. Im Frühjahr 1937 stellte sich
der im nationalsozialistischen Kampf um die
Hochschule bewährte Alte Studentenbunds-
kamerad abermals der studentischen Arbeit
zur Verfügung, übernahm das Amt NS.-Alt-
herrenbund (NS.-Studentenkampfhilfe) in der
Gaustudentenführung Hessen-Nassau und er-

warb sich um die nationalsozialistische Aus-
richtung des Altherrentums besondere Ver-
dienste. Im Dezember des gleichen Jahres er-
folgte seine ehrenvolle Beauftragung als Gau-
studentenführer.

Getreu den „Gesetzen des deutschen Stu-
denten", deren erstes lautet: „Deutscher
Student, es ist nicht nötig, daß du lebst, wohl
aber, daß du deine Pflicht gegenüber deinem
Volk erfüllst. Was du wirst, werde als
Deutscher!" hat Gaustudentenführer Kugel-
mann in Braunhemd und feldgrauem Rock
seine Pflicht erfüllt. Noch unmittelbar vor
Kriegsbeginn hatte er freiwillig an der Ein-
holung der Ernte durch die studentische Ernte-
hilfe im Osten des Reiches teilgenommen und
stand seitdem in den Reihen der Wehrmacht
bis zum letzten Einsatz, der von ihm das
höchste Opfer forderte.

Den Kameradschaften und Altherrenschaften
in Hessen-Nassau bleibt dieser Gaustudenten-
führer für immer unvergessen, und sein Vor-
bild wird die Besten der Studenten an den
Hoch- und Fachschulen des Gaues allezeit zu
selbstloser Einsatzbereitschaft für Führer und
Volk verpflichten. W. Balon

Gauhauptstellenleiter Kraft

Wieder ist einer der Besten aus dem Mit-
arbeiterkreis der Gaustudentenführung Fran-
ken gefallen. Am 17. Juli 1941 starb im Kampfe
gegen den Bolschewismus der Leiter des Am-
tes NS.-AItherrenbund und Kassenverwalter
der Gaustudentenführung Franken, Gauhaupt-
stellenleiter Ernst Kraft, den Heldentod.

Sein Leben war das Leben eines national-
sozialistischen Studenten und Idealisten. Als
Schüler trat er im April 1932 der NSDAP, bei
und im Jahre 1933 der SA.

Nach einer praktischen Tätigkeit im Treu-
handwesen schrieb er sich im Wintersemester
1933/34 an der Hindenburg-Handels-Hochschule
in der Stadt der Reichsparteitage Nürnberg
ein. Dort kämpfte er von Anfang an fanatisch
um den Neuaufbau des nationalsozialistische»
Studententums und um 'die geistige Loslösung
unserer jungen Studenten von konfessionellen
Bindungen. Im Grenzlandamt und in der
Schulungsarbeit des NSD. - Studentenbundes,
dem er von Beginn seiner Studienzeit an an-
gehörte, trat er mit seiner ganzen Kraft für
die Bildung eines politischen Studententums
an seiner Hochschule ein. 1936 wurde er als
Adjutant des damaligen Gaustudentenführers,
Dr. Theo J a n z e n , der am. 13. August 1941
gleich ihm im Kampf gegen den Bolschewis-
mus fiel, in die Gaustudentenführung Franken
berufen und zum Gauhauptstellenleiter er-
nannt. Seit 1937 leitete er die Hauptstelle

„Studentenkampfhilfe", das spätere Amt NS.-
Altherrenbund, und das Amt Kasse und Ver-
waltung der Gaustudentenführung Franken.
Im Dezember 1939 kam er zur Wehrmacht und
wurde zu Beginn des Westfeldzuges verwun-
det. Bereits in seinem Genesungsurlaub stand
er wieder in der politischen Arbeit der Gau-
studentenführung und war allen kriegsmäßigen
jungen Amtsleitern ein stetes Vorbild an
Pflichtauffassung und politischer Einsatzbereit-
schaft. Mitten in den Vorbereitungen zur
Langemarckfeier des Gaues Franken 1940
wurde er wieder einberufen. Zu Beginn des
Ostfeldzuges rückte er mit seiner Division
über die russische Grenze. Als Gefreiter und
Meldegänger erreichte ihn im Juli 1941 die
tödliche Kugel.

Mit ihm verlieren wir fränkischen Studen-
ten einen vorbildlichen Kameraden und kom-
promißlosen Nationalsozialisten. Daß er in
unseren Reihen nie vergessen wird, ist eine
Selbstverständlichkeit; sein Vorbild ist uns
höchste Verpflichtung. -er.

(Siehe unser Bild auf Seite 6)

Gedenkfeier für Claus Clemens

Aus Anlaß der 11. Wiederkehr des Todes-
tages von Claus Clemens, der in Bonn
von kommunistischen Horden ermordet wor-
den war, fand in der Staatsbauschule Köln eine
schlichte, aber würdige Gedenkfeier statt.

Eine Abordnung der Studentenführung legte
an der Gedenktafel für Ciaus Clemens einen
Kranz nieder. Dann ergriff der Studentenführer
das Wort. Er streifte in kurzen Zügen das Le-
ben des Toten, der ein glühender, selbstloser
Vorkämpfer des Nationalsozialismus war und
schließlich sein junges Blut für die Wieder-
geburt des Vaterlandes gtib. Feige Mordban-
diten überfielen Claus Clemens, als er mit
einigen SA.-Kameraden von der Rheinbrücke
in Bonn kam. Bald darauf erlag er seinen
schweren Verletzungen.

Die vorbildliche Kameradschaft, die Claus
Clemens seinen Kameraden an. der Staatsbau-
schule immer erwiesen hatte, hob der Studen-
tenführer noch besonders hervor. Lorscheid

..auch ihm
hilft Nivea

die Haut wirksam
zu schütien. Mit
Nivea gepflegte
Haut bleibt glatt
und geschmeidig.

Folge 5 / Die Bewegung / Seite 9
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