Gerstenberg, Kurt
Deutsche Sondergotik: eine Untersuchung über das Wesen der deutschen Baukunst im späten Mittelalter — München: Delphin-Verl., 1913

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ll) Einbeziehung von Licht und Schatten m die Romposition:
I. des Raumes . 97
II. der Pfeilerstellung . 9S
III. der Portalanordnung . S2
. Bildmäßigkeit
a) Einseitigkeit der Blickbahn in der Gotik
Richtungsfreiheit der Sondergotik
Vielfältigkeit des Blickbildes
Bildmäßige Raumauffassung . 93
b) Das Unbegrenzte
Der Raum als Ausdruck stimmungsmäßigen Empfindens .. .. SS
Vergleich mit dem Raum der gotischen Basilika . SK
Vergleich mit dem Raum der italienischen Frührenaissance .. .. l(V
Rapitel IV: Die Sondergotik als deutscher Stil
1. Der Stil als Teil der internationalen Formepoche der Gotik
Die Sondergotik ist Endglied eines Bewegungsstils
Hypothese über den Ausgang eines Bewegungsstils
Reizsteigerung ergibt Formverfcinerung.lS3
2. Die Sondergotik als Ausdruck der Zeit
Geschichtliche parallelen: wachsende Macht des Bürgertums, Scholastik
und Mystik, Aufkommen der predigermönche .ldS
2. Die Sondergotik als Ausdruck der germanischen Rasse
a) Die langsame Bewegung ist ein Wesenszug der germanischen phan-
tafietätigkeit ".ldb
b) Die Irrationalität des Formcharakters entspricht der Irratio-
nalität des germanischen Geistes überhaupt.lld
o) Der Stimmungscharakter der deutschen Runst. Germanische und
romanische Raumanschauung. Stimmung und Affekt als psycho-
logische Grundlagen.Ill
Zweiter Teil.
Rapitel I: Raumgestaltung
1. Raumweitung in Norddeutschland. Verbindung der drei Schiffe unter-
einander. Isolierung des Chors.ll7
2. Raumsteigerung in Süddeutschland. Verbindung der Langhaushalle mit
dem Hallenchor. Erhöhung der Raumwirkung im Chor.l2S
3. Raumvereinheitlichung in Obersachsen. Verschmelzung der beiden Raum¬
typen.lZl
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