Kindler von Knobloch, Julius ; Badische Historische Kommission [Hrsg.]
Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 3): M - R — Heidelberg, 1919

Seite: 619
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von Rosenbach.

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Wappen und Lage der Dörfer Rosna und Magenbuch lassen auch_eme Stammverwandtschaft zwischen
den von R. und von Magenbach (s. vorliegenden Band, S. 4—6) vermuten. Gebrüder: A) Rüdiger von
R. ist Zeuge zu Überlingen 1226. 28. 10., hat Lehen von dem Edelfreien Algot Sunnenkalb zu Nußdorf
inne 1228. 28. 3., hat ein Lehengut des Konrad von Markdorf zu Frickingen inne 1236, 1243,
1248. 24. 6. und 1248. 1. 7., vergabt dem Kloster zu Salem und wählt seine Grablege daselbst 1248.
12.12., tot 1249.7.4., seine Gattin Mechtild gibt ihre Zustimmung zu obengenannter Vergabung ihres
Gatten 1248.12.12., 1249.7.4.; seine Söhne: a) Heinrich von Ramsberg, R. 1248. 12. 12., b) Burkhard
von Ramsberg, R. 1248. 12. 12. B) Burkhard von R. 1223. 19. 1., hat Besitz zu Kaltbrunn 1227,
wahrscheinlich tot, da seine Söhne ihre Zustimmung zur Vergabung ihres Oheims Rüdiger geben
1248.12. 12.; seine Söhne: a) Burkhard 1248.12.12., ß) Eberhard 1248.12.12. Gebrüder: A) Burk-
hard von R. überläßt mit seinen beiden nachgenannten Brüdern Zehntteile zu Ursendorf, Lehen der
Grafen von Neuenbürg, an das Kloster Salem 1291. 13. 4. B) Johannes von R. 1291. 13. 4. C) Ebo
von R. 1291. 13. 4., vielleicht identisch mit Eberhard von R., «miles, Minister in Mengen» 1295. 20. 4.,
1295.2.5., 1296.3.3., Zeuge einer Urkunde der Grafen von Veringen 1297.30.4., 1298.21.8.,
nochmals genannt miles et minister civitatis in Mengen 1300. 18. 7. und 1303. 17. 2., vergabt an das
Kloster Salem ein Gut zu Altenbeuren 1302. 19. 2., mit seinem Sohne Burkhard genannt 1307.15.3.,
1308.13.5., urkundet zu Kreenheinstetten 1312.6.5., urkundet
zu Scheer 1312.4.8., 1313. 14. 2., 1314. 15. 3. nochmals mit
seinem Sohne Burkhart genannt 1315. 18. 4., verkauft mit seinem
Sohne Eberhardt einen Hof zu Krauchenwies 1315. 2. 4., Zeuge
einer Urkunde des Königs Friedrich 1315.10.9., tot 1318.25.5.;
Kinder: aa) Burkhard von R. 1307.15.3., Ritter und Amtmann zu
Heiligenberg 1318. 22. 1., bestätigt die Schenkung seines f Vaters,
des Ritters Eberhard 1318. 25.5., verkauft mit seiner Gattin Güter
bei Meßkirch an das Kloster Salem 1327. 25. 1., vergabt seinen
Teil am Zehnten zu Billafingen an Salem 1327. 14. 2., 1329. 17. 3.,
Bürge für den Grafen von Hohenberg 1330. 7. 6., seine Gattin
Ursula 1327. 25. 1. bb) Eberhard von R. 1315.2.4., ein Eben
von R. wird mit seiner Gattin, einer Verwandten des Helwig
von Essendorf genannt 1313.5.3. Rüdiger von R. 1267.17.5.
Frau Bertha von R. vergabt ein Gut an Salem, diese Vergabung
erwähnt 1312.3.4., wird von Ebe Ranz seine Ahnfrau genannt
1312. 7. 8. Burkhard von R., Guardian der minderen Brüder
zu Überlingen 1331. 15. 1, Rüdiger von R. wird wegen seiner
Schwester, die Nonne im Kloster Wald war, mit der Abtei Salem
verglichen, wobei Graf Heinrich von Montfort und «mine sweher»
Marquard von Schellenberg siegeln 1360.12. 12. Eberhard von R.
eignet ein Gut zu Göggingen dem Kloster Wald 1365. 11. 1. Ur-
sula von R., Witwe des Albrecht von Reute 1369. Else von R.,
Witwe des Heinrich von Glattbach, vergabt an das Kloster
Rechenshofen 1387. 7. 5. Ohne Jahresangabe im Totenbuche zu
Salem : Macthildis de R. f 14. 2., Eberhardus de R. f 4. 3., Eber-
hardus de R., miles, f 14. 4., Burkhardus de R. f 16.11., Ruedi-
gerus de R. f 27. 12.

W. Schwarzer stehender Widder in Gold; auf dem Helme wachsender goldener Widderrumpf
(Züricher Wappenrolle 47), Widder im Schilde (Siegel des Burkhard von R. 1327. 25. 1. und 1327.14.2.
und der Ursula von R. 1371 [nach O. von Alberti, Württembergisches Adels- und Wappenbuch 652]).
Stehender Widder, auf einem Dreiberge stehend, in linker oberer Ecke zwei Rosen (Siegel Burkhards
von R. 1267); stehender Widder, in jeder der drei Ecken je eine Rose (Siegel des Eberhard von R.
1296. 3. 3. und 1302); stehender Widder, rechts oben eine Rose, links , oben zwei Rosen (Siegel des
Ebo von R. 1314.2.5.).

von ßosenbach. Geschlecht des Rheingaues, dessen Genealogie in Humbracht T. 67, Bieder-
mann, Baunach T. 128 —131, Hattard von Hattstein I, 472—476, Kneschke VII, 576 behandelt ist.
Das Geschlecht kam wohl durch den Johanniterordensprior in das oberrheinische Gebiet und wird von
ca. 1580 bis 1650 in genannter Gegend oft erwähnt. S. Stammtafel der in Betracht kommenden
Generationen S. 620—621.

W. Geteilter Schild, unten schwarz, oben in Gold wachsender, gekrönter schwarzer Löwe; auf dem
gekrönten Helme zwischen zwei wechselnd schwarzgolden geteilten Hörnern ein wachsender, gekrönter

von Rosenau.

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