Kladderadatsch: Humoristisch-satirisches Wochenblatt — 40.1887

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Berlin, Le!p,igcrsir. Ui, heilt alle Arten von Unterleibs!. gel,»imc„ u- »anifrankl,.

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Augsburg. Dl. 31.: In bev „Dienen Augs-
burger Zcilung" zeigt S. Sioschmann an: „Zahn-
operationcn werden durch das »eucriuiidenc
Anaestbcsie ohne Belaubung von Chloroform u. f. w.
schmerzlos entfernt."

Bremen. Dl.: In de» „Bremer Dlachrichten"
(iS) empfiehlt Adolph Aust, Brcedenstr. ll>,
„eine Partie importirter Columbia<Cigarren,
aus Havanajamen gezogen." Was soll aus der
Tabaksindustrie werden, wenn dies vereinfachte
Verfal>ren sich überall einbürgert!

Bullay. M.: Der uns gewidmete Artikel
im Zeller „Reichsfreund" vom 19. Januar ist sehr
drollig.

Dresden. Dr. K. Sir.: Dieses Sieferungs.
werk „Dlacht-Stcru" gehört zu der traurigen Lite-
ratur-Sorte, welche in Berlin auf Hintertreppen
vertrieben wird in der Voraussetzung, daß Köchinnen
und Kindermädchen darauf hineinfallen und sich
nach und nach eine Menge Geld abluchsen laste».
Der „Nacht-Stern" führt sich mit den Worten ein:
„Das jetzige gewaltige Weltereigniß Bulgariens,
sowie das Bayerische Königsdrama sind Vorgänge,
welche doch unvergessen im Volksmunde nnd.

poesievollen Romanen bearbeitet und erzählen .
an erster und zweiter Stelle in diesen Blättern."

Emmerich. 0)1.: Im „Emmerichcr Anzeiger"
theilt Ioh. Winthes, Cigarrenmacher, Eier-
straße, mit, daß er einen Haarschneide-Salon
eröffnet hat. „Preis 10 Pf. für Erwachsene, für
Kinder die Halste. Consultation: Mittwoch Dlachm.

Frankenhausei,

Halle a. Z. Dr. W.: Wie die „Saale-Ztg."
(Nr. 20) berichtet, ist der Tunnel bei Hm, in
Belgien auf der Linie Lüttich-Namur wicderher-
aeitellt. und die Züge „brauchen nicht mehr den
über London zu machen." — War ein so

Jena. R.: Am 12. Januar hat sich der
Jenenser Gemcinderath von den Sitzen erhoben,
um einem Mitgliede, welches das Fest der ""
Hochzeit beging, seine " '

Königsberg. E. 91.
sicht, aber die Form paßt nicht für unser Blatt.
Leer. I. : Nach dem „Leerer Anzcigeblatt"

boBJRiajtioe,

15 der Höllischen Zeitung'

In der „Romanbeilage zu
»Hart

Vcrfaffer der Erzählung ... .

wie ein gcfrorner Quell im Winter klangen diese
letzten LLorte." Bravo! - X. ?)•: Im Polizei,
bericht der „Tante Boß" vom Ist. Januar lesen wir:

„Abends wurde eine Frau in ihrer Wohnung in
der Fehrbelliner Stwße vorgefnnden." — Ist das

.Mchtihaber

S.: Dlcin l^a" nicht niehr dichten!

so merkwürdig

München. S. G.: Wir stimmen
was Sie sagen, müffen es aber wegen Mangels
an 91aum bei unserer kurzen Kritik bewenden
lasten.

Ncu-Nuppin. H.: Wir haben kein Urlheil
über diese Sache, doch nehmen wir von den Vätern
der Stadt Straußberg an, daß sie immer weise
handeln.

Netzschkau. G.: „Die „Netzschkauer “ '

nster des Auswärtigen,

Bei der grostcn Menge der ai
richteten Zusendungen ist die Beamte
tung einer jeden derselben uns ei*
unmöglich wie die Aufbewahruna i-
Rücksendung der uns anvertrautcn 0)!u
scripte. Honorare werden in der ’ü*
nur für von uns erbetene Beiträgt«
nach besonderer Verabredung gezahlt.

Die Rcdaction dcö Kladderadatst

Garrett Smith & Co.

Buckau- Magdeburg

Adolf Bleichert& Co
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