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Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 182 - 303) — Wiesbaden, 2005

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Cod. Pal. germ. 252

den durch wütende Hunde. - (111. 226v-230r) 20 Rezepte gegen Würmer. >Fur die wurm
Im Leib<. 227' >Fur den wurm am finger<. - (112. 230r-231r) 8 Rezepte gegen Warzen.
>VZartzen vertreiben<. - (113. 231r-232r) 7 Rezepte gegen Krankheiten am Zäpfchen.
>Wann einem das zepflin herab fiele was zubrauchen<. - (114. 232r-233v) 9 Rezepte ge-
gen das Zittern der Hände. >Fur das zittern der hendt<. - (115. 233v-239v) 28 Rezepte
gegen Krankheiten der Zähne. >Gut zanbuluer vnd wasser die zehn zuseubern<. 234'
>Fur das zanwehe<. (239v) >Ein anders... Ende diß Buchs gott sey Lob<. - (116. 240r/v)
3 Rezepte gegen verschiedene Krankheiten. - (117. 241r-250v) Alphabetisches Register der
Indikationen. (241r) Voigt hernach ein ordenlichs Register vber diß Buch an welchem blat
ein Jedes zufinden Ist. Augen wasser... (250v) Zepflen stulgang zumachen 17E Ende dises
Registers MDLXVII.

II.

251r-283v ANONYME REZEPTSAMMLUNG (ungeordnet; 133 Rezepte). Rezepte
auch in Cod. Pal. germ. 237, 186v-207r und zum Teil in Cod. Pal. germ. 227, 246'-259'.

Als Rezeptzuträger oder Probanden werden genannt: Dr. Benedikt Froschl (266v); die
Mengin, Hebamme (27E, 277r); Dr. Damian (273'); Dr. Stengel (273'); Bartholomäus von
Frankfurt (Bartholomäus Ethan) (274r); Dr. Cyriacus Weber (274r); Dr. Achilles Pirmin
Gasser (274v); die Jakob Kreffterin (274v); die Pfenin (275r); Sixt Eberli (275v); David
Baumgärtner (275v); Frau Eckenbergerin (276r); Sohn von Hans Herlein (278v); Johann
Müller, Pfarrer zu Herbstleben (281r).

(1. 251r-283v) 133 Rezepte gegen verschiedene Krankheiten. - 284::'r/' leer.

FRAGMENTE.

I. 3 Streifen einer Pergamenturkunde (?) als Bundverstärkungen. II. Fragment einer gedruckten, kolorierten
Spielkarte 7,9 x 0,9-2 cm, 16. Jh. (?).

MM

Cod. Pal. germ. 252

Florenz von Venningen u.a.: Rezeptsammlungen

Papier • 195 Bll. ■ 31,4 x 21,6 • I. Heidelberg ■ vor 1538 (?) • II. Kaiserslautern (?) • um 1580

Hs. aus zwei Faszikeln zusammengesetzt (I. Bll. 1*-116; II. Bll. 116a“-163:i'). Foliierung des 17. Jhs.: 1-159
(beginnend bei Bl. 1**)> die in den Lagenformeln mit * bezeichneten Bll. mit moderner Zählung. Beginnender
Tintenfraß. Pergamenteinband des 17. Jhs. (römisch), eingelegter Zettel mit dem vorgesehenen Rückentitel: 232/
Medicirug, etl Chirurgi# bellica/ seu campestris (17. Jh.), dort jedoch nur: 252. Gelb-grünes Kapital. Rundes
Signaturschild, modern: Pal. Germ. 252.

Literatur: nicht bei Wille; nicht bei Wilken; Ulrike Schofer, Das Rezeptbuch des Florenz von Venningen, in:
Meinhold Lurz, Die Ritter von Venningen. Verwaltung im Amt Kirrweiler, Sinsheim 1996 (Heimatverein
Kraichgau, Sonderveröffentlichung 15), S. 507-522.

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