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Cod. Pal. germ. 370

5. 21 l ra—215 rb GLOSSAR ZU PFLANZENNAMEN, alphabetisch, lat.-dt. [A]Rthemesia
Bypos, Anisium Aneis ... 215 lb Zuckarum zucker, zisania Ratten. >Explicit hec tahüla<.

6. 215 va-276 vb ARZNEIBUCH (Kompilation aus Teilen des ‘Bartholomäus’, u.a. 215 va-
217 Vb Elementen- und Harnlehre, 234 va-236 ra Ps.-Hippocrates, Antiochusbrief, 217 vb—
234 rb, 236 ia-238 lb, 240 lb-24E b, Ortolfs von Baierland ‘Arzneibuch’ und einer anonymen
medizinischen Rezeptsammlung, lat.-dt.; grob a capite ad calcem geordnet; Rezepte, Se-
gen, Zauberpraktiken, kleine Drogenmonographien). [S]Int nu eine iczlich mensche be-
schaffen ist von den vier elementen ... 276' b et in vnge frontem et tympora et hahehis me-
moriam sine duhio etc. Text (die ‘Bartholomäus’-Abschnitte in der Hs. zwischen die
Ortolf-Kapitel eingestreut, auch innerhalb der Abschnitte in abweichender Reihenfolge):
[‘Bartholomäus’; Ausschnitte:] Franz Pfeiffer, Zwei deutsche Arzneibücher aus dem
12. und 13. Jahrhundert, Wien 1863 (WSB 42), S. 110-200, bes. S. 127/Z. 11-S. 158/Z. 26;
[Ortolf von Baierland, Arzneibuch:] Das Arzneibuch Ortolfs von Baierland nach der
ältesten Handschrift (14. Jhdt.; Stadtarchiv Köln, W 4° 24 ::') hrsg. von James Follan,
Stuttgart 1963 (Veröffentlichungen der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der
Pharmazie e.V., N.F. 23), S. 80-175 Kap. 88-92, 95, 93, 94, 95, 109-115, 118, 117, 116,
154, 159, 135, 130-134, 7, 153, 158, 160-165, 151, 152, 166, 167, 82, 83, 75-81, 141-143,
148, 149, 144, 145, 155-157. Zu den Texten vgl. Gundolf Keil, ‘Ortolf von Baierland:
Arzneibuch’, in: VL 2 7 (1989), Sp. 67-82; ders., ‘Bartholomäus’, in: VL 2 1 (1978), Sp. 609-
615. Darunter (252 rb-252 va, 265 r-265 va) 4 Blutstillungssegen. (258 va, 259 va-260 rb) 5 Todes-
prognostiken. (261 vb-262 va) 3 Wurmamulette, auch für Pferde. Text (nach dieser Hs.
262 ra): Joachim Telle, Petrus Hispanus in der altdeutschen Medizinliteratur. Untersu-
chungen und Texte unter besonderer Berücksichtigung des ‘Thesaurus pauperum’, Diss.,
Heidelberg 1972, S. 177. (264 rab) Wahrsagerei. (265 iab, 266 vab) 4 Wurmsegen. (265 vab-266 lb)
Fiebersegen. (268 vb-270 va) Geiertraktat. >Der geyr lihe vnd auch gut<. Sant Jheronimus
In dem vand [!] chaldemischen puchern von manigerley erczeny die vnder den vogeln
ist... 270 va des gyr klae oder das sine geheine hat off sinem da daz gepein off steet. Text
(Rekonstruktion): Stürmer, s.o. 162 1 , S. 80-104, Sätze [1-12], [14], [11], [16-19]. Der
Traktat ist in der Hs. um einige Abschnitte erweitert (Leber, Milz, Lunge, Galle, Haut,
Schmer des Geiers). - 277 ::' r-279 ::' v leer.

KZ

Cod. Pal. germ. 370

Der Pleier: Tandareis und Flordibel

Papier • 330 Bll. • 21 x 14,3 • Bayern/Österreich ■ 1. Viertel 15. Jh.

Lagen: (II-1) 2‘ (mit Spiegel, Bl. 1*)+ II 4 + V 14 + (I+2) 18 + 12 VI 162 + V 172 + 12 VI 316 + (VI-4+1) 325 + II 328’ (mit
Spiegel). Nach dem durch die erhaltenen Kustoden zu rekonstruierenden Lagenaufbau ist am Anfang der Hs.
eine Lage verloren. Bei der heute ersten Lage der Hs. (Bll. 1-4) fehlen vermutlich vier äußere Bll., bei der heute
zweiten Textlage (Bll. 5-14) ist das äußere Blatt verloren (vgl. die fehlende Kustode), von der folgenden Lage
sind lediglich vier Bll. (Bll. 15-18; heute zum Teil angefalzt) erhalten, in der letzten Textlage (Bll. 317-325)
wurde das fehlende erste Bl. ersetzt, s.u., die letzten 3 Einzelbll. fehlen, in allen Fällen Textverlust. An das ur-
sprünglich etwas schmalere Bl. 1 wurde neuzeitlich am Vorderschnitt ein Papierstreifen angeklebt. Regelmäßige
Kustoden: 5-29. Foliierung des 17. Jhs.: 1-325, Bll. 326 ::'-328 ::‘ mit moderner Zählung. Wz.: Lilie auf

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