Mothes, Oscar [Editor]
Illustrirtes Bau-Lexikon: praktisches Hülfs- u. Nachschlagebuch im Gebiete d. Hoch- u. Flachbaues, Land- u. Wasserbaues, Mühlen- u. Bergbaues, d. Schiffs- u. Kriegsbaukunst sowie d. mit d. Bauwesen in Verbindung stehenden Gewerbe, Künste u. Wissenschaften ... (Band 2): C bis G — Leipzig, 1882

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k'ault

297

Jeder

dem Stamm, welcher erst nach dem Abwelken des Gipfels
weggefahren u. dann dem Trvcknen auf gewöhnliche Weise
überlassen wird. Es ist Thatsache, daß dieses Verfahren
die Neigung des (nun saftärmeren) Holzes zur F. ver-
mindert; gleichwohl ist dasselbe jetzt weit seltener als sonst
gebräuchlich, weil man glaubt, daß es die Tragfähigkeit
vermindere.— 8. Dampfauslaugung, s. Bauholz
L; II. 2. 6. S. 295, ist das beste Mittel zu Entfernung der
Saststoffe und wirkt also kräftigerzu Verhinderung der F.,
als Auskochen im Wasser oder Auslaugen. Mit dem
Dämpfen kann zweckmäßig die Durchdringung mit Theer
so verbunden werden, wie im Art. Bauholz angegeben.
Das Holz wird hierdurch merklich härter, läßt, wenn es
naß geworden ist, das Wasser schnell wieder verdunsten u.
widersteht sehr gut der F. — 9. Die Mittel zu Ver-
hinderung des Schwammes fallen, da letzterereine
Folge der eingetretenen F. ist, mit jenen zusammen. Be-
sonders schützend hat sich das Kyanisiren erwiesen; auch
will man das Bestreichen des Holzes mit einer nicht zu
schwachen Eiseuvitriollösung (mit oder ohne Zusatz von
etwas Schwefelsäure) sehr wirksam zu Verhinderung und
selbst Vertilgung des Schwammes gefunden haben. In
Gebäuden sind vorzugsweise die zunächst über den Funda-
menten liegenden Holzer dem Entstehen des Schwammes
ausgesetzt. Es ist höchst wesentlich, hier nur ausgewachsenes
u. vorher völlig lufttrocken gewordenes Holz anzuwenden
u. ihm eine möglichst trockene Lage zu geben, also wenig-
stens 40 om. über der Straße oder wenigstens nicht direkt
auf der Erde, sondern auf einer Schüttung von trockenem
Lehm.todtem Bauschutt >5olr-od.Torsascbeu.dal.—Luft-
cirkulation um die Hö ^
gegen den Schwamm;
Bauholz, Hausschwan ^ P
Säume, d. h. des Holzes ^—
dadurch herbeigeführt ^
andere äußere Bescha ^ oi
Zugang zum inneren H
werden zuerst kcrnfau ^


liche Mittel verhütet v ^
I'ault, s., engl. (B
Rücken eines Ganges ^
Faulwri-e, I. (sal ^
Faun, Waldgott, — °o
dargestcllt u. mitZieg ^
als zur Hälfte mit k
höchstens mit zugespitz ^ ^
schwänzchen,ctwaauck ^—
(konallsa), wird als
eine Schlange in der ! ^
I'au88e-üir«, k., k
I'ausstz-brai«, ^ ^
Unterwall, Bezeichn
allenTheilen müdem ^
jedoch durch einen tro ^
I'Lnssk-vorltz. s —

Holz. Die Steinmetz — cvi
sie aber meist Klöpfel ^
Mothes, Jllustr. ?

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von Steinbrechern und Bergleuten gebrauchten Hammer,
s. Handfäustel, mit zwei ebenen Bahnen mit welchem das
EisenzumSprengbohren in den Felsen getrieben wird. säT)
Fausttzobrl, m., s. Hobel.
Faustleter, I, s. Brustleier.
Faustpinsel, in. (Maurer), ein kleiner Pinsel, mit der
Hand zu führen.
Faustsage, I.(Zimmermann undTischler), diegewöhn-
liche kleine Händsäge.
Fauteuil, m., frz., Lehnstuhl, entstanden aus k'aläwto-
Iluui (s. d. und d. Art. Bischofsstuhl).
kauve, ackj., frz., fahl, falb.
I'anssure, I, franz., ä'uno olooüo, die Schweifung
der Glocke.
k'aux, I., xl. kaue««, lat., im römischen Wohnhaus
schmaleGänge, von derHausflur nach dem Atrium, sowie
vondiesem neben dem Tablmum vorbei nach dem Hinter-
haus führend; auchStändederPserdeimCarcerdesCirkus.
laux, acks., frz., blind, falsch, s. d. betr. Art. Daher:
I.-aeaoia, die (unechte) Akazie; lausss alstüs, I, die
falsche Ante; araacks Ian88S, Blendbogen; Iau836 aroa-
turs, Blendarkade; I. aubisr, der falsche Splint, Mond-
ring; I. aaärs (Minenb.), das verlorene Joch, Nothjoch;
I.6ÜZ.88i8,dasSchößchen, der Afterflügel,Zwischenrahmen,
auch das Hülfsthürgerüst im Miuenbau; tau886 oÜ6ini86»
das falsche Hemd des Hochofens; I. oüsvstrs, der falsche
Wechsel; lan886 alsl, der Nachschlüssel; I. oonadlo, Ober-
dach einer Mansarde; Iau88S oouxs, der Schmiegschnitt,
Schiftschnitt; cckavoau d. Iau88s aouxe, Wölbstein, dessen
sichtbare Seite gerade ist; I. antrait, der Hahnebalken;
^6, Winkelfasscr, Schmiege, Schrägmodel,
kelmäß; ILU88S laußtrs, das blinde Fenster;
., kleine Unkosten, Nebenausgaben; I. lrai8
8, dieKosten für Vorhaltung u. Darleihung
st taa886 üotta, blinder Essenkopf; I. sour,
ster im Innern eines Gebäudes; I. irmiüsan,
, der nicht auf Pfeilern, sondern auf Kon-
maukolol, die Fcnsterb lende; I. vasnoau,
>e Stab; I.oräre, Attika; I xaunoan, die
g; I.pisoo, die Hinterhöhe, f.planoüsr,falsche
: kleinenZimmern zuVcrminderung der Höhe
pisu, Afterramme (s. d.); poiüerkl., über-
ointzon8, verdoppelte Hängesäulen; fau886
deThüre,s.I?au886-port6;Iau886-x>onti'6ll6,
ckkcn; Iau886-guill6, der lose Kiel; I. nackter,
lag er; Iau886 toxsL6,der Topasfluß.
,, engl. laavu-oolonreck, aäst, fahl, falb.
I. xck., lat., cisternenähnliche Behältnisse auf
vorin heiligeGeräthschaften, die unbrauchbar
fbewahrt wurden.
>„ lat., sechseckige Fußbodenplatte (von der
nit Bienenzellen, Vüruv VII., I. 4).
aix, in., frz., Spaltung eines Schieferblocks,
rz., I.Ort, der mit Rothbuchen bepflanzt ist,
rten am fränkischen Wohnhaus. — 2. Der

8. engl., s. Feder 2.
säge, s., engl., die zugcschärste Kante; laa-
niolr, Keilziegel.
0A, 8., engl., Nasenwerk; s. Nase, Gothisch,
d Englisch-gothisch.
dargestellt als Jüngling oder Frauenzimmer
chem Anzug, in der Haud eine Ente, über dem
Krug, aus dem Wasser fließt, zu den Füßen
fisch.
1. (Schloss.), frz. res8ont, na., engl. 8prinA,
Pan. nansllo, rs8ont6, einStück gut gehärteter
dessen Elastizität ein Druck auf etwas hervor-
d; daher Druckfeder, das am Fedcrblatt in
efestigte elastische Eisen, welches gegen den
, damit er nicht ohne den Druck des Schlüssels
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