Chronik der Stadt Heidelberg — 11.1903 (1905)

Seite: 153
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IX.

Devötkrrurrgsvorgiiirgr, Strrbljchtrril, Toteuschau.

Die Anzahl der Geburten betrug im Jahre 1903 nach der Liste
des Standesamtes (siehe S. 30) 1573 (1902: 1474; 1901: 1412;
1900: 1363), zu denen noch 45 Totgeborene hinzukainen. Gestorben
sind, bezw. wurden bis zuin 31. Dezember als gestorben bei dem
Standesamt angemeldet, ausschließlich der Totgeborenen, 1106 (1902 :
1047; 1901: 1033): von diesen starben 446 (1902: 457; 1901:
433) in den akademischen Krankenhäusern; 346 (1902: 397) waren
Ortssremde.*)

Über die Einzelheiten der Bevölkernngsbeweguiig, d. h. die Ver-
teilnng der Geburten und Todcssälle auf die einzelnen Monate uiid
die Ursachen der Todesfälle vergleiche Beilage 111, über audere Ein-
zelheiten oben S. 30.

Totenjchau.

Die Reihe der Toten, deren Verlust ivir hier zu gedenken haben,
eröffnen zwei Ehrenbürger der Stadt, zwei Fürsten aus der
Höhe des geistigen Lebens in Staat und Wiffenschast: Wilhelm
Nokk und Karl Gegenbaur. Der erstere ist in seinem Lebens-
gang nur zweimal in eine iiinnittelbare persönliche Beziehung zu
Heidelberg getrelen: iin Winter 1852/3 setzte er hier seine in Frei-

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Straßburg, Wiirzbiug je 2: 3>! audere Städie je 1.
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