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2OO Von den Dißidenttn in Pohlen.
selbst that auf dem Convokationsreichötage im Jahre
^767. als iandbotc von Mossurien den Dividenten
yachtheilige Vorschläge. Cr soll dennoch die Lillig«?
seit der dißidenkischcn Sache cingesehen, aber seine
Gesinnung auch den Häuptern der Dißidenttn selbst
nicht entdecket haben. Der Verfasser ist der Mey-
nung, man würde durch den König und seine Fami-
lie allein dißidentischer Seite zum Zwecke gekommen
seyn, aber Antheil an den Reichswürden müden sie nie
bekommen haben, Den blinden Religionseifer des
Reichstages und des schwärmerifchcnBifchoffsSoltyk
von Cracau hält er für die eigentlichen Quellen des
pohlnischen Unglücks. Denn darüber nahmen sich
die Höfe derDißidcnten desto nachdrücklicher an, und
die Forderungen wurden alsdann erst desto schärfer.
Sehr weitläufig wird die Anstalt der dißidentischey
Conföderation beschrieben, und die politischen Maaß-
regeln, welche man dabey genommen hat. Die An-
merkungen über die Traktaten wegen der Dißidenttn,
und das Bedenkliche an denselben sind schön undjilc-
senswürdig. Die Schrift aber ist um so weniger ei-
nes genauen Auszugs fähig, als sie fast wie ein Di-
arium ausgefertiget ist. Aus einer Stelle derselben
vermuthen wir sehr wahrscheinlich, daß sie Ln Dan-
zig geschrieben sey.
L,
- ...
l^XXV,
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sivne 8pirirus 8gneii 2 lolo patre, elaborari au-
ölore ^6amo> ^ürnileau, Nacurini in parva Kulliz
a.
 
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