Instytut Historii Sztuki <Posen> [Editor]
Artium Quaestiones — 23.2012

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Harm-Heye Kaninski

DAS WESEN DER BILDER VOM BLICK AUS GEDACHT1

Will man (sich) das Wesen der Kunst erschließen, so ist der (Bild-)
Betrachtung ihre zentrale Rolle in diesem Unterfangen nicht abzuspre-
chen. Wie aber strukturiert sich diese Bildbetrachtung und wie und in
welcher Art erlaubt sie, Rückschlüsse auf „das Wesen der Bilder“ zu zie-
hen an dessen Konstitution sie maßgeblich beteiligt ist? Ein möglicher
t sich im Blick vermuten. Die folgende Refle-
^mi||^^MBfflH|^Kick und seiner Bedeutung für das Wesen der
. nstbetrachtung auseinander. Hierbei greift
Jean-Paul Sartres2 als auch auf die Jacques
tuliert hier eine Spaltung zwischen Auge und
[ie Annahme dieser Spaltung und charakte'ri-
den Blick als „Kehrseite des Bewusstseins“,
bes Objekt kreist. In der Auseinandersetzung
|zen werden zwei weitere Texte (aus deren
linzugezogen: Dabei handelt es sich zum Ei-
Vndere wahrscheinlich4, ein Text der einige
3s Beobachtungen zum Blick perspektiviert,
istian Leikerts Für ein Spiegelstadium ohne
zentralen Punkten in Lacans Blicktheorie

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jungen wurden aus Teilen meines theoretischen Teiles
ch-praktischem Abschlussarbeit in der Kunstpädagogik
|! never see you again entwickelt.
ire, Der Blick, (in:) Das Sein und das Nichts. Versuch
'sie, Hamburg 1962, S. 338-397.
pm Blick als Objekt klein a, (in:) Das Seminar. Buch XI.
analyse, Weinheim und Berlin 1987, S. 73-126.
nrscheinlich, (in:) Blickzähmutig und Augentäuschung,
den, Zürich-Berlin 2005, S. 79-88, ebenfalls erschienen
thics and Sublimation, 2002, Kap. 8.
Oberfläche. Zu einem Spiegelstadium ohne Spiegel, (in:)
ng, hg. von C. Blümle und A. von Heiden, Zürich-Berlin
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