Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Sachsen (Band 33,1): Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Stadt Quedlinburg — Halle, 1922

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V orwort.

Die vorliegende Arbeit wäre schon 1914 erschienen, wenn nicht der Weltkrieg
mit seinen schlimmen Folgen den Druck verhindert hätte, Sie würde wegen der
dann eingetretenen Teuerung auch jetzt nicht gedruckt werden, wenn das 1922
bevorstehende tausendjährige Jubiläum der ersten Erwähnung Quedlinburgs es
nicht besonders wünschenswert erscheinen ließe, wenigstens den 1. Teil heraus-
zubringen, und die Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für
Anhalt hat dem Rechnung getragen, indem sie die infolge der Teuerung um ein
Vielfaches vermehrten Kosten durch entsprechend größere Mittel gedeckt hat. Sie
bringt damit der ruhmgekrönten Jubilarin ihren Gruß und Glückwunsch dar. Bei
der Anlage ist wieder so verfahren wie beim 25. Hefte (Stadt Aschersleben):
Beschreibung der Bau- und Kunstdenkmäler und ihre Geschichte sind auseinander-
gehalten, damit dem Leser die selbständige Prüfung der letzteren durch jene
erleichtert werde, was bei der verwickelten Baugeschichte fast aller Quedlinburger
Kirchen besonders nötig schien. Vorarbeiten gab es für mich nur für die Schloß-
kirche und die Krypta von St. Wiperti. Aber da die Grundlagen der kunst-
geschichtlichen Betrachtung, besonders die Grundrisse, selbst bei Kuglers Auf-
nahmen ungenau sind, so mußte auch hier von vorn angefangen werden. Un-
bedingt genaue neue Aufnahmen haben denn auch zu neuen Ergebnissen geführt,
und damit dürfte der Nachteil einigermaßen ausgeglichen sein, der darin liegt,
daß ich fast alle diese Grundlagen selbst neu schaffen mußte, auch die meisten
Zeichnungen und Photographien. Diese hat aber Herr Apotheker Ernst Küche
durch die den Tafeln zugrundeliegenden, mit bekannter Meisterschaft hergestellten
Photographien sehr wertvoll ergänzt; nur Tafel 3a, 3b, 3c beruhen auf Meßbild-
aufnahmen. Auch rühren von den Textabbildungen Nr. 6, 7, 20, 21, 25, 34, 41
und alle Photos von den Kostbarkeiten des Zitters von ihm her. Die Repro-
duktion hat die Firma L. Koch (Halberstadt) besorgt. Wesentliche Förderung
verdanke ich dem freundlichen Entgegenkommen der staatlichen und städtischen
Behörden (vom Hochbauamte habe ich Nr. 2, 6 und 18a). Zu großem
Danke bin ich für freundliche Winke und Ratschläge dem Geschichtsverein
von Quedlinburg, besonders den Herren Geheimen Studienrat Dr. Kleemann,
Realgymnasialdirektor Dr. Lorenz, Prof. Dr. Schwarz (Quedlinburg), ferner
den Herren Prof. Dr. Reise hei (Hannover) und Amtsgerichtsrat Große
(Wernigerode) verpflichtet sowie Herrn Geheimrat Dr. P. J. Meier (Braunschweig).
Dankbar gedenke ich auch der freundlichen Unterstützung des Herrn Juweliers
F. Krämer (Quedlinburg).
Burg, im April 1922.

Ad o 1 f Br i nkmann.
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