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Vereinigung zur Erhaltung Deutscher Burgen [Editor]
Der Burgwart: Mitteilungsbl. d. Deutschen Burgenvereinigung e.V. zum Schutze Historischer Wehrbauten, Schlösser und Wohnbauten — 41.1940

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https://doi.org/10.11588/diglit.35017#0028
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3. Urkundenbuch der Stadt Erfurt. I und II. Bearbeitet von Karl Beyer, Halle 1889 und 1897.
4. Erfurter Archiv: Handschriften L VIII 10, „Verzeichnis der Stadt Erfurt brieflichen Urkunden".
5. Otto Dobenecker: HsZssta dipIomaticÄ IburiuZias 1896. Bei Gustav Fischer, Jena.
6. Chronik des Hartung Kammermeister. Bearbeitet von Robert Reiche. Halle 1896. Verlag Otto Hendel.
7. Franz Weiner: Geschichte des Ortes Kapellendorf. 1900. Bei L. Thelemann, Weimar.
8. Zeitschrift des Vereins für thüringische Geschichte und Altertumskunde. Jena, Friedrich Fromann. Fünfter Band 1863, Sechster
Band 1865, NF. IX, 1895.
9. Kuriositäten der physisch-literarisch-artistisch-historischen Bor- und Mitwelt. Dritter Band, II. Stück. Weimar 1813.
10. Kronfeld, Landeskunde II.
11. Reinecke: Thüringen und der Harz VIII.
12. Heinrich August Erhard: Geschichte des Schlosses und der Herrschaft Kapellendorf. (Überlieferungen Zur vaterländischen
Geschichte alter und neuer Zeiten. 1. Heft, Magdeburg 1825.)
13. vr. Johannes Biereye, Kapellendorf. (In „Heimatglocken", Sonderbeilage der Apoldaer Nachrichten vom 3. Sept. 1932.)
14. Thüringer Burgen, burgenkundlicher und geschichtlicher Überblick von Paul Wehnemann und St. R. M. Muth. Alexander
Dunker-Berlag, Weimar 1932.
15. Hans Schuchardt, Die Wasserburg Kapellendorf. Fritz Fink-Verlag, Weimar 1935.
16. vr. G. Neumann: Unsere Ausgrabungen in der Wasserburg Kapellendorf. „Thüringer Fähnlein", 2. Jahrg., Heft 12. Verlag:
C. Nauenhahn, Jena 1933.
17. E. Schirmer: Das Profil im Zwinger der Wasserburg Kapellendorf. „Thüringer Fähnlein", 3. Jahrg., Heft 4. Verlag:
C. Nauenhahn, Jena 1934.

Burgen Im Burgenland.
Bon Dozent Dr.-Ing. Werner Knapp, Stuttgart.
(Fortsetzung von 1938.)
St. Margarethen.
Heerfahrt Herzog Albrechts von Österreich geht nun weiter nach St. Margarethen, wo es galt, die mit
m Güssingern verbündeten ungarischen Burggrafen für ihre Einfälle nach Österreich zu bestrafen.
katzen, ebenhoch und bliden (Wandeltürme und Steinschleudern)
het man schier gerihtet üf
undewarf damit ze Huf
manic dach unde want.
die turne wurden entrant,
daz man derdurch fach.
Der Burggraf sah bald ein, daß er der Belagerung nicht lange erfolgreich Widerstand leisten konnte, da seine Burg
den Belagerungsmaschinen nicht gewachsen war. So kam es nach Verhandlungen zur Übergabe mit folgender Ver-
einbarung:
swaz von spise und Win
in der burc was zu der zit,
daz beleip äne strit
allezsamt darinne;
daz ander er mit minne
fuort, swar in sin Wille truoc.
Die Burg ist im Laufe der Zeit völlig verschwunden, sie mag an Stelle der Kirche einst gestanden sein. Vom
Kirchturm wird behauptet, er sei ehemals Wachtturm gewesen; der bauliche Befund läßt erkennen, daß er älter ist als
die Kirche, ob es sich nun um einen alten Gemeindeturm handelt, wie solche in der Gegend mehr Vorkommen, oder
ob dieser Turm einst zur Burg gehörte, diese Frage läßt sich derzeit mit Sicherheit nicht beantworten. Es sollen von
der Kirche zwei unterirdische Gänge ausgehen; auch diese Nachricht, selbst wenn sie sich als richtig erweisen sollte,
gibt keinen festen Anhaltspunkt, da wir uns auf einem Boden bewegen, auf dem derartige Stollen als sogenannte
Erdställe keine Seltenheit sind. So muß vorerst die Frage nach der genauen Lage der Burg offen bleiben.
Eckendorf.
Das deutsche Heer zog nun weiter vor die Feste Eckendorf, die auf Neckenmarkt gedeutet wird.
ez was ein turn sinewel (rund)
so hoch, fest und stark.
 
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