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AUGUSTINERMUSEUM

1. GLASMALEREIEN GESICHERTER HERKUNFT

KREUZIGUNGSFENSTER AUS DER PFARRKIRCHE ST. LAURENTIUS IN TENGEN Nr. 1-6
Die aus dem Chorachsenfenster stammenden Reste einer figürlich-ornamentalen Farbverglasung des späten 13. Jahrhun-
derts wurden bereits im ersten Teilband (Becksmann 1979, S. 227-230) behandelt.
SCHEIBEN AUS DEM KONSTANZER MÜNSTER Nr. 7-10
Drei aus dem Ornamentfenster der Mauritius-Rotunde stammende hochgotische Scheiben und eine ehemals zum Welt-
gerichtsfenster der oberen Margaretenkapelle gehörende spätgotische Scheibe wurden bereits im ersten Teilband (Becks-
mann 1979, S. 1 i4f.) unter ihren ehemaligen Standorten bearbeitet.
SCHEIBEN UND FRAGMENTE AUS DEN SPÄTROMANISCHEN OSTTEILEN DES MÜNSTER
Nr. 11-24
Fünf Ornamentfragmente und ein Gewandstück aus den Fenstern des spätromanischen Chores (s. S. ii4f.), drei Schei-
benfragmente in Vierpaßform aus den Kreisrosetten der Südquerhausrose (s. S. 122L), zwei Scheiben aus dem Ostfenster
des Nordquerhauses (s. S. 133 f.) sowie drei Kopfscherben aus der Nordquerhausrose (s. S. 147) werden am ursprünglichen
Standort katalogisiert.
SCHEIBEN UND FRAGMENTE AUS DEM HOCHGOTISCHEN LANGHAUS DES MÜNSTERS
Nr. 25-71
Insgesamt 47 originale Scheiben, Scheibenfragmente oder Kopfscherben, die Geiges zwischen 1917 und 1927 aus den
Langhausfenstern des Münsters ausgeschieden hat, werden jeweils unter ihren ursprünglichen Standorten im Kontext
der dort verbliebenen Verglasungen behandelt. Dies betrifft in chronologischer Ordnung folgende Standorte: Genesis-
fenster (s. S. 171), Märtyrerfenster (s. S. 189), Schneiderfenster (s. S. 202), Tucherfenster (s. S. 209), Treppenturmfenster
(s. S. 214), Rebleutefenster (s. S. 210), Schmiedefenster (s. S. 272), Thron-Salomonis-Fenster (s. S. 244L), Tulenhaupt-Fen-
ster (s. S. 290), Bäckerfenster (s. S. 306), Schusterfenster (s. S. 321L), Küferfenster (s. S. 334), Westrosen (s. S. 342) und
westliche Obergadenfenster (s. S. 342, 352L).
FRAGMENTE AUS DEN HOCHGOTISCHEN QUERHAUSKAPELLEN Nr. 72-75
Vier Scheibenfragmente aus der Peter-und-Pauls-Kapeile werden an Ort und Stelle katalogisiert (s. S. 377).
SCHEIBEN UND FRAGMENTE AUS DEM SPÄTGOTISCHEN CHOR DES MÜNSTER Nr. 76-151
Abgesehen von zwei zur Fensterstiftung Steinmeyer (ehemals Chorfenster S VI) gehörenden Scheibenfragmenten aus
dem Nachlaß Merzweiler (s. S. 403) handelt es sich bei diesem größten, dem Augustinermuseum von der Münsterfabrik
anvertrauten Glasmalereibestand um zwölf von Heinrich Heimle neu bemalte Scheiben aus dem Hochchor (s. S. 42if.,
426, 441) sowie um 64 originale, mehr oder weniger durch Bemalungsverluste beeinträchtigte Scheiben aus den Chorka-
pellen, die von Merzweiler (1883) bzw. Geiges (um 1895, 1910-1913) ausgeschieden und vor Ort durch rekonstruktive
Kopien ersetzt worden waren. Ihres Kontextes, aber auch ihrer Bedeutung wegen werden sie an ihrem ursprünglichen
Standort (s. S. 475-478, 479-484, 486-489, 495-498, 502-505, 518-520) behandelt.
SCHEIBEN UND FRAGMENTE AUS DER EHEMALIGEN DOMINIKANERKIRCHE Nr. 152-179
Der Verglasung der Klosterkirche konnten sieben Scheiben, sechs Scheibenfragmente und fünf Kopfscherben, dem West-
fenster sechs Scheiben und drei Scherben sowie beiden einige Ornamentborten zugewiesen werden. Ihre Katalogisierung
erfolgt gemäß ihrem usprünglichen Standorten - Langchorfenster, Chorpolygonfenster und Westfenster - an drei ver-
schiedenen Stellen (s. S. 542E, 548-551, 561L).
 
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